»Von General Kent. — Feind greift nicht an. Nichts Neues.«

»Von General Lawton. — Nichts Neues. Falscher Vorpostenalarm.«

»Vom Hauptquartier. — Was — bedeuten — Feuer? Sofort Bericht!«

Langsam begann das Gewehrfeuer abzuflauen. In gestrecktem Galopp jagte ich zur Station zurück — — —


Was die flammenden Holzstöße auf den Bergen bei Santiago bedeutet hatten, erfuhren wir erst viele Wochen später. Es waren verabredete Signale, die die Ankunft von 3000 Mann Verstärkungen für die Spanier unter General Escario bedeuteten. Die Frage, ob es sich bei dem heftigen Feuer in der Nacht zum 3. Juli nur um nervöses Geschieße oder um den wirklichen Versuch einer Nachtattacke der spanischen Truppen handelte, ist nie gelöst worden.

Der Untergang der spanischen Flotte.

Jubel in den Schützengräben. — Der Hafen von Santiago de Cuba. — Das Felsentor. — Castillo del Morro. — Das Warten, das Lauern! — Die Heldentat des Leutnants Hobson. — Durchbruch des spanischen Geschwaders. — Die Seeschlacht. — Die Hölle der fünfunddreißig Minuten. — Eine kleine Yacht schießt zwei Zerstörer in den Grund. — Eine Merkwürdigkeit in der Geschichte des Seekriegs. — Der Mann im Kommandoturm und der Mann hinter der Kanone. — Was von der Gespensterflotte übrig blieb.

Um elf Uhr nachts wurde es still oben in den Schützengräben und drüben beim Feind. Das Instrument klickte leise und perlte in eiligen Punkten und Strichen Wort auf Wort und Satz auf Satz hervor — Anfragen vom Hauptquartier, ob über die Bedeutung des Feuerscheins etwas bekanntgeworden sei; Befehle, die Vorposten zu verstärken und in keinem Fall die Schützengräben zu verlassen.