„Nein. Gottlob nicht!“

„Die Melancholie noch nicht vorby?“ etc.

„Meine Herren,“ sprach der Baron, „das ganze Leben dreht sich eigentlich nur um Essen, Trinken und Weiber. Für die beiden ersten Punkte habe ich gesorgt. Im Nebenzimmer erwartet uns ein Frühstück, so gut es hier zu haben ist: Beefstakes aux pommes de terre. Folgen Sie mir.“

Wir gingen hinein und setzten uns.

„Es ist mir unbegreiflich, wie man so viel essen kann!“ rief Herr Bleicamb, ein ungeheures Stück Beefstake zu Munde führend.

Wir lachten!

„Du hast wohl einen Magen gemiethet, der für Dich verdauet,“ meinte der Baron. „Wie ich es in irgend einer Zeitschrift gelesen, so hat man es jetzt ja so weit gebracht, sich mit irgend einem Andern in einen magnetischen Rapport setzen zu können, dessen Magen dahin zu bringen, daß er für einen verdauet. Ich glaube, Dein Magen würde sich vortrefflich zu einem solchen Amte passen. Laß Dich in die Zeitung rücken, und ein Schild vor Deine Thüre nageln, mit der Inschrift: Hier sind magnetische Magen zu vermiethen à Stück zwei Mark per Tag.“

„Du, mach mich nicht böse! Ich esse für meine ganze Familie.“

„Verzeihe es mir! Du weißt, ich kränke Niemanden absichtlich.“

„Ich habe auch diese Erzählung gelesen,“ bemerkte Hippias, „in welcher von diesen magnetischen Magen die Rede ist. Der Einfall ist wenigstens neu, und da schon so viel geschrieben ist und immer geschrieben wird, so muß man zuletzt auf das Baroqueste kommen.“