„Schade!“ sagte Peter Voß. „Ich hatte es mir so schön vorgestellt. Ich wollte hier die zwei Jahre bleiben, bis sich alles wieder beruhigt hatte, und dann hätte ich meine Frau nachkommen lassen. Das wäre doch sehr schön gewesen. Und außerdem wäre es auch nicht so teuer geworden.“

„Du brauchst also Geld?“ sagte der Onkel und ging mit schwankenden Schritten auf das geheime Wandschränkchen zu.

„Für zwei Jahre sind meine Mittel allerdings etwas beschränkt!“ gestand Peter Voß. „Ich konnte die Firma nicht noch mehr belasten.“

Der Onkel entnahm dem Geldschränkchen zehn Hundertmarkscheine.

„Hier nimm!“ rief er und hielt sie ihm hin. „Ich kann sie entbehren. Aber du mußt sofort aus Strienau verschwinden!“

„Freilich!“ sagte Peter Voß, indem er das Geld einsteckte. „Ich werde über die russische Grenze gehen. Dodd kann sicher nicht Russisch.“

„Wer ist Dodd?“ fragte der Onkel milder gestimmt, weil er nun hoffen durfte, den schrecklichen Neffen los zu werden.

„Der Detektiv, der hinter mir her ist!“ erklärte Peter Voß und nahm seine Mütze aus der Tasche. „Und das tollste ist, meine Frau ist bei ihm. Sie hält mich nämlich für total verrückt. Nun könntest du mir eigentlich den Gefallen tun und nach Hamburg fahren, um ihr das gründlich auszureden.“

Der Onkel schüttelte den Kopf.

„Oder hältst du mich auch für verrückt?“ rief Peter Voß.