Jetzt schüttelte Minkwitz den Kopf.

„Stechen sie auch?“ fragte Peter Voß und tippte an die vorderste Wabe.

Picks! klebte ihm eine der über die Störung erbosten Immen am vorwitzigen Zeigefinger.

Hochbefriedigt schloß er den Stock.

Dann richtete er sich häuslich ein. Das wacklige Sofa diente ihm als Lager. Während Minkwitz die Kinder unterrichtete, schmökerte Peter Voß die ganze Schulbibliothek durch von Gustav Nieritz bis zu Emil Frommel.

Nachmittags schlugen sie die Zeit mit Schwatzen und Sechsundsechzigspielen tot.

Zuweilen spazierte Peter Voß nach Strienau, um sich nach dem noch immer sinkenden Kurs des amerikanischen Kupfers zu erkundigen und die Leihbibliothek unsicher zu machen. Mit der Polizei, die der dicke Milzler auf dem Ringe vertrat, vermied er geflissentlich jede nähere Berührung. Milzler aber fiel der Mann im blauen Seemannsanzug auf. Und er merkte sich den Fall.

Drei Tage später aber tastete Peter Voß schon mit ungeduldigen Fingern auf dem Wandkalender herum.

„Was suchst du denn da?“ forschte Minkwitz.

„Was ich wohl suche!“ grollte Peter Voß. „Den 27. November, da hat Polly Geburtstag.“