„Verzeihung!“ erwiderte Peter Voß höflich. „Das schlechte Wetter!“

Dann wurde er vor den Direktor geführt. Der hatte im Gegensatz zu seinem Kollegen in St. Malo nicht den geringsten wissenschaftlichen Ehrgeiz und begnügte sich einzig und allein damit, ein möglichst korrekter Beamter zu sein.

„Das ist also der Ausbrecher?“ fragte er und musterte ihn kritisch.

„Ach, Herr Direktor!“ jammerte Peter Voß gar erbärmlich und rang die Hände. „Tun Sie mir nichts. Ich hab’s gar nicht gerne getan. Es ist halt so plötzlich über mich gekommen.“

„Fort mit ihm!“ befahl der Direktor mit einer energischen Handbewegung. „Gleich das Protokoll aufnehmen! Photographie, Fingerabdrücke! Oder ist der Apparat noch nicht in Ordnung? Und dann drei Tage Wasser und Brot.“

Zehn Minuten später saß Peter Voß in der Badewanne. Das Wasser war reichlich kalt.

„Wie oft wird hier am Tage gebadet?“ fragte er arglos.

Schwupp! tauchte ihm der erboste Wärter den Kopf unter Wasser, daß ihm die Luft verging.

„Aber hören Sie mal!“ rief Peter Voß ungehalten, nachdem er das verschluckte Wasser von sich gesprudelt hatte. „Ich bin eine derartige Behandlung nicht gewohnt.“

„Maul halten!“ brüllte der Wärter ihn an. „Hier hast du nur deine Schnauze aufzureißen, wenn du gefragt wirst.“