Mit Mutter Hansen wurde der gewandte Dodd im Handumdrehen fertig. Sie war eine viel zu ehrliche Natur, um sich erst aufs Leugnen zu verlegen. Daß sie dadurch Peter Voß schaden könnte, das glaubte sie nicht. Er war ja unschuldig.
Mit ihrer Hilfe stellte Dodd Peter Voßens neues Signalement fest und fragte sie auch sonst gehörig aus.
„Er wollte nach Berlin!“ bekannte sie endlich.
Das war die Wahrheit, und Berlin war groß. Da sollte er ihn erst mal finden!
Noch an demselben Tage übersandte Dodd dem Fahndungsblatt einen revidierten Steckbrief und ließ ihn außerdem in einigen der verbreitetsten Zeitungen und Zeitschriften veröffentlichen.
Dann schickte er an Stockes & Yarker ein beruhigendes Telegramm, worin er mitteilte, daß er die verlorene Spur wieder aufgefunden hätte, und seine weitere Reiseroute angab.
Nun fuhr er mit Polly nach Berlin.
Peter Voß saß in seiner sicheren Zelle und löffelte seine dicken Erbsen, in denen ein winziges Stücklein Speck schwamm.
Wenn das so weiter geht, dachte er, muß ich krank werden! Vielleicht ein kleiner Tobsuchtsanfall. Am Ende komme ich dann in die Irrenanstalt. Da gibt’s wenigstens ein bißchen Unterhaltung.
Als der Wärter am Abend hereinkam, um die Zelle zu revidieren, stand Peter Voß gerade in der Mitte des kleinen Raumes und machte Kniebeugen mit Armstrecken, ganz ordnungsmäßig in drei Zeiten. Er zählte sogar dazu.