„Darf ich um dessen Adresse bitten?“ fragte Dodd.

„Feldstraße 25!“ erwiderte Professor Zuntermann aus dem Kopfe.

Dodd notierte es sich und wollte sich empfehlen.

„Sie wissen also nicht, was aus ihm geworden ist?“ sprach der Direktor neugierig.

Dodd schwankte einen Augenblick, dann war er entschlossen, vorläufig nichts von dem Millionendiebstahl verlauten zu lassen, einmal um Pollys willen, dann aber, um die etwaigen Komplicen des Defraudanten nicht kopfscheu zu machen. Denn die Annahme, daß er sich zuerst nach der Stadt seiner Schulzeit gewandt hatte, weil er hier am leichtesten Vertraute finden konnte, lag zu sehr auf der Hand.

„Ich bin leider nicht orientiert!“ erwiderte er höflich.

„Schade!“ sagte der Professor. „Dieser Peter Voß war ein ganz unklarer Kopf und ein ausschweifender Phantast. Solche Menschen entgleisen immer. Denn nur auf den Grundlagen der mathematischen Wissenschaft erwächst die wahre Gesittung.“

Dodd empfahl sich.

Immer wahrscheinlicher wurde ihm die Möglichkeit, daß Peter Voß hier in Strienau das Geld versteckt hatte. Es war nun nötig, festzustellen, ob er wirklich hier gewesen war und bei wem er sich aufgehalten hatte.

Zu diesem Zweck ließ sich Dodd bei dem Polizeiinspektor melden. Ohne sich als Detektiv zu legitimieren, stellte er sich als Amerikaner vor, der in einer Familienangelegenheit herübergekommen sei.