Sie schrie auf und ließ das Hörrohr fallen. Der Onkel führte sie ins Zimmer, übergab sie der Obhut der Haushälterin, die herbeilief, und kehrte wieder ans Telephon zurück.

„Was werden Sie tun?“ fragte er Dodd. „Mrs. Voß ist augenblicklich nicht fähig, das Gespräch fortzuführen.“

„Das bedaure ich sehr!“ erwiderte Dodd. „Ich glaube aber, sie haben da drüben wieder einen falschen Peter Voß verhaftet!“

„Das scheint mir auch!“ rief der Rat sarkastisch.

„Ich bitte Sie, Mrs. Voß zu beruhigen!“ sprach Dodd. „Ich reise sofort nach New York ab. Sollten sie den Falschen erwischt haben, bin ich in spätestens drei Wochen wieder zurück. Sonst telegraphiere ich.“

„Bitte sehr!“ antwortete der Rat höflich und klingelte ab.

Polly zu beruhigen, war nicht gerade leicht. Sie hielt es durchaus nicht für ausgeschlossen, daß Peter Voß nach New York zurückgekehrt sei.

„Er wagt alles!“ schluchzte sie.

„Sie haben da drüben einen Falschen erwischt!“ tröstete sie der Onkel. „Dodd ist übrigens derselben Meinung.“

„Er lügt!“ rief sie zitternd vor Angst. „Warum fährt er dann hinüber?“