„Er will sicher gehen!“ sagte der Onkel leichthin. „Es ist ja auch nur ein Katzensprung.“

Polly aber wollte das nicht gelten lassen.

Dodd hatte nur den einen Teil des Telegramms verraten. Es stand nämlich noch darin, daß dieser in New York festgenommene Peter Voß ein echtes Legitimationspapier hätte. Das mußte er irgendwo erhalten oder gestohlen haben. Und nur dieses Papieres wegen fuhr Dodd nach New York, in der Tasche den beweiskräftigen Fingerabdruck.

Der Weg zum Bahnhof führte ihn dicht an der Zuchthausmauer vorbei, hinter der Peter Voß als Emil Popel saß und auf einen Fluchtplan sann.

Denn das Sitzen wurde auf die Dauer sehr unangenehm.

Und er fand wirklich einen Plan, mit dem sich schon etwas anfangen ließ. Nur sehr überlegt mußte er werden.

11.

Emil Popel, der richtige, befand sich in einer luftigen Zelle der New Yorker Polizeioffice und hatte große Angst, nach Deutschland ausgeliefert zu werden. Das einzige, was ihn seiner Meinung nach vor diesem Schicksal bewahren konnte, war, steif und fest zu behaupten, Peter Voß zu heißen.

Denn er wußte nicht, daß er sich für einen leibhaftigen Millionendieb ausgegeben hatte.

So sehr er sich auch Mühe gab, den Grund seiner Verhaftung bei dem Wärter zu erfragen, er bekam keine Antwort. Denn der Mann verstand kein Deutsch und Emil Popel kein Englisch.