„Halten Sie mich nicht länger auf!“ sagte Dodd ärgerlich. „Ich kenne das Papier. Es ist echt. Ich habe es schon einmal in den Händen gehabt. Aber Sie sind nicht der echte Peter Voß. Warum kommen Sie nach Amerika unter falschem Namen? Und noch dazu unter diesem Namen?“

Emil Popel tat die Lippen nicht auseinander.

„Sie werden jedenfalls etwas auf dem Kerbholz haben!“ fuhr Dodd unbeirrt fort. „Wenn Sie jetzt nicht sofort den Mund auftun, werde ich Sie mit nach Deutschland hinüber nehmen, denn Sie sind ein Deutscher.“

Emil Popel machte jetzt einen vergeblichen Versuch, zu sprechen, aber die Worte wollten ihm nicht aus der Kehle heraus.

„Haben Sie einen totgeschlagen?“ fuhr ihn Dodd an.

„O nein!“ preßte sich Emil Popel heraus. „So ein schlechter Mensch bin ich nicht. Ich habe nur eine Urkundenfälschung begangen.“

„Nicht mehr?“ erwiderte Dodd freundlicher. „Da sind Sie ja noch ein verhältnismäßig anständiger Mensch. Wenn Sie mir jetzt Ihren Namen sagen und gestehen, woher Sie das Papier haben, dann verspreche ich Ihnen, daß Sie wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Peter Voß nämlich, auf dessen Papier Sie herübergefahren sind, ist ein Millionendieb.“

„Nicht möglich!“ rief Emil Popel außer sich.

Statt der Antwort hielt ihm Dodd eine Nummer des Fahndungsblattes vor die Nase.

Nun endlich kam Emil Popel aus der Reserve heraus.