Peter Voß wollte eben einschlafen, als die drei hereintraten. Der Wärter leuchtete ihm ins Gesicht.
Jetzt bin ich nicht mehr zu sprechen! dachte Peter Voß und zuckte mit keiner Wimper.
Da trat Dodd heran, packte ihn an der Schulter, schüttelte ihn und rief sehr energisch: „Wachen Sie auf, Peter Voß, ich verhafte Sie!“
Peter Voß verlor seine Geistesgegenwart nicht, denn er war ja Emil Popel, ließ seine Augen vorerst noch zu, um der neuen Gefahr möglichst kaltblütig begegnen zu können, und holte zweimal recht tief Atem.
Er wußte, das war Dodd, sein Verfolger.
„Verstellen Sie sich nicht!“ rief er und schüttelte ihn wie ein Sieb hin und her. „Sie sind verhaftet!“
„Träum ich?!“ fragte Peter Voß schlaftrunken und preßte die Fäuste in die Augenhöhlen. „Ich bin doch schon verhaftet. Ich bin sogar schon verurteilt. Was wollen Sie eigentlich von mir?“
Der Zuchthausdirektor war über diese Antwort hochbefriedigt. In seiner Anstalt konnten und durften solche wahnwitzigen Dinge überhaupt nicht vorkommen!
Dodd hatte unterdessen die Laterne vom Boden aufgenommen und leuchtete Peter Voß ins Gesicht.
Nun sahen sich die beiden zum ersten Male in die Augen.