Aber er hatte schon den Fuß zwischen Tür und Schwelle gesetzt.

„Das können Sie gar nicht beurteilen!“ meinte er ärgerlich. „Ehe Sie sich’s versehen, kommt eine Explosion, und die ganze Bude fliegt in die Luft. Und Sie mit. Wenn Sie mich nicht hineinlassen, hol ich die Polizei.“

Nun bekam sie es doch mit der Angst, und die Sicherheitskette fiel.

Zuerst ging er in den Keller, wo die Gasmesser standen, und leuchtete mit dem brennenden Streichholz die Röhren entlang. Wie ein richtiger Gasarbeiter, der es mit seiner Aufgabe außerordentlich genau nimmt, klopfte er auch die Wände ab.

Die Haushälterin schaute ihm eine Weile zu, dann wurde es ihr doch zu langweilig, und sie ging wieder in die Küche hinauf.

Darauf hatte er nur gewartet. Er ließ die Gasröhren und Streichhölzer, zog die elektrische Taschenlampe und begann den ganzen Keller zu durchsuchen. Sogar die Gläser mit dem Eingemachten nahm er vom Bord herunter. Kein Winkel, kein Kasten, keine Mauernische war vor ihm sicher. Selbst in dem Kohlenhaufen wühlte er herum. Das ging nicht ohne Rumor ab.

„Was machen Sie denn da?“ rief die Haushälterin von oben. „Sind Sie denn noch nicht fertig?“

„Nur Geduld!“ erwiderte er und kam die Kellertreppe herauf. „Da unten ist alles in Ordnung. Was ist denn das hier für ein Zimmer?“

Ohne ihre Antwort abzuwarten, trat er ins Schlafzimmer und kroch zunächst unter das breite Bett des Landgerichtsrats.

„Da sind doch gar keine Gasröhren!“ rief sie.