„Unter Tausenden würde ich ihn herauskennen!“ rief sie und sprang auf.

Da pochte es an die Tür, und der eine der beiden Polizeibeamten trat herein. Polly prallte vor der Uniform förmlich zurück.

„Das gelbe Automobil 1177 ist vor zwei Stunden in Louisville gewesen!“ meldete er Dodd.

„Also doch New York!“ flüsterte er überrascht. „Wir haben es entweder mit einem harmlosen Anfänger oder mit einem total Verrückten zu tun.“

„Das Auto kann gegen Mittag in Cincinnati sein,“ sagte der Polizist. „Sollen wir es anhalten und den Mann verhaften lassen?“

„Nein!“ rief Polly außer sich. „Nicht verhaften! Keine Polizei!“

Dodd sann ein paar Augenblicke nach.

„Nein!“ sagte er dann zu dem Polizeibeamten. „Ich werde selbst die Verfolgung aufnehmen. Telegraphieren Sie nach Cincinnati, daß man das gelbe Automobil ganz genau beobachten soll, falls es eintrifft. Ich werde mir dort selbst die Auskunft holen. Und dann bestellen Sie sofort bei William Webster & Son den größten und schnellsten Wagen mit den beiden zuverlässigsten Chauffeuren. In wieviel Minuten können Sie reisefertig sein?“ wandte er sich an Polly.

„Sofort!“ rief sie und lief ins Nebenzimmer, um sich anzukleiden.

„Bestellen Sie den Wagen telephonisch für mich!“ sagte Dodd zu dem Polizisten und wies auf das Telephon, das draußen im Hausflur angebracht war. „In einer Viertelstunde muß er da sein.“