Muß konfisziert werden! dachte er und ließ sie in seine Hosentasche gleiten.
Dann verschloß er die Handtasche und verteilte die einzelnen Gepäckstücke in die Zimmer.
Die Handtasche nahm er wieder mit ins Vestibül hinunter und stellte sie neben die beiden Koffer.
Jetzt hieß es, auf der Hut zu sein, um Dodd nicht gradenwegs in die Arme zu laufen.
Der saß unterdessen mit dem Kriminalbeamten im Salon des Hoteldirektors und weihte ihn in seine Mission ein.
„Ich werde natürlich mit der größten Vorsicht zu Werke gehen,“ beruhigte er ihn, „ich bitte aber um Ihr wertes Entgegenkommen. Es kann Ihnen doch nicht angenehm sein, einen derartigen Verbrecher zu beherbergen.“
„Weshalb nicht?“ gab der Generaldirektor lächelnd zurück. „Ich unterscheide nur zwischen zahlungsfähigen und zahlungsunfähigen Gästen.“
„Die Dame hat Zimmer 217. Ich muß eins von den anliegenden Zimmern haben,“ fuhr Dodd fort. „Vorausgesetzt, daß eine Tür dazwischen ist.“
„Gewiß! Zwischen den meisten unserer Zimmer sind Doppeltüren,“ erwiderte der Direktor und blätterte in der Tagesliste. „Aber beide anliegende Zimmer sind besetzt.“
„Dann muß ein Gast umquartiert werden,“ sprach Dodd energisch. „Geben Sie ihm ein besseres Zimmer.“