Ohne anzuklopfen, öffnete er Pollys Tür.

Das ist der Hausdiener nicht! dachte Dodd argwöhnisch. Sollte das schon der Verbrecher sein?

Und schon hatte er die Gewißheit seiner Vermutung.

„Peter!“ rief Polly und fiel ihm um den Hals.

„Um Gottes willen!“ flüsterte er hastig. „Nur leise, Dodd ist nebenan.“

Dodd verstand nichts von dem, nur den Ausruf Pollys hatte er gehört. Und der genügte ihm vollkommen. Er wich nicht von seinem Platze.

Zwei Wege standen ihm offen. Entweder sofort hinüberzustürzen und den Mann zu verhaften, oder weiter zu lauschen. Es handelte sich aber in erster Linie um die gestohlenen Millionen. Wie nahe lag es, daß die beiden den Versteck des Geldes in ihrem Gespräch erwähnen würden.

Und sofort schob Dodd seinen Horchapparat geräuschlos durchs Schlüsselloch. Das ging nicht allzuschnell. Bis der Strom eingeschaltet war, hatte Peter Voß seine Frau bereits in alles eingeweiht.

„Hast du Geld?“ fragte er leise.

Sie gab ihm alles, was sie hatte.