Peter Voß bemerkte es und ging wieder auf die Straße hinaus, in der Hoffnung, daß ihm Polly unauffällig folgen würde. Allein sie war ihrer Sache nicht sicher und rührte sich nicht vom Fleck.
Wer aber bereits seiner Sache sicher war, das war Bobby Dodd, der mit zwei Kriminalpolizisten vor dem Heiligenbild stand.
„Aufgepaßt!“ flüsterte er. „Das ist er!“
Der eine Polizist lüftete darauf den Hut, als wenn er sich verabschiedete, und ging auf die Straße, um dem Verbrecher den Rückzug abzuschneiden.
Peter Voß entging das Manöver nicht, aber seine Sehnsucht nach Polly, die blühend und reizend wie am Tage ihrer Hochzeit vor dem Tore stand und nicht vorwärts und rückwärts wußte, ließ ihn die Gefahr unterschätzen.
Er schritt wieder auf sie zu, um ihr im Vorbeigehen ein Erkennungswort zuzurufen. Noch war er drei Schritte von ihr entfernt, schon leuchteten ihre Augen in der Freude des Erkennens, da ließ sie ein scharfer Trillerpfiff zurückschrecken.
„Da ist Dodd!“ flüsterte Peter Voß ihr schnell und unauffällig ins Ohr. „Verrate mich nicht. Ich heiße Iwan Basarow.“
In demselben Augenblick wurde er von vorn und hinten gleichzeitig gepackt.
„Hol mich der Teufel!“ fluchte er auf russisch. „Was soll das?“
„Guten Morgen, Mr. Voß!“ sagte der alte Theaterherr aus Strienau auf englisch. „Mein Name ist Dodd.“