„New York?“ sagte Stockes und mußte sich auf den Stuhl setzen, so zitterten ihm die Knie. „So haben Sie die Spur schon gefunden?“
„Eilen Sie!“ drängte Dodd, ohne auf seine Frage einzugehen.
„Ich wollte aber erst ein paar Worte mit Mrs. Voß sprechen!“ meinte Stockes eigensinnig.
„Unnötig, sie begleitet mich!“ erwiderte Dodd und wies auf die Tür.
Da kam Polly reisefertig aus dem Nebenzimmer gestürzt.
„Das Auto ist schon da!“ rief sie und erkannte plötzlich Jim Stockes. „Ach, Mr. Stockes. Ich bin todunglücklich. Verzeihen Sie ihm und zeigen Sie ihn um Gottes willen nicht an. Wir wollen ihn in Güte dazu bringen, daß er das Geld wieder herausgibt. Er hat es in einem Anfall von Geistesstörung getan! Bitte, bitte, guter, lieber Mr. Stockes, nicht der Polizei anzeigen. Mr. Dodd hat mir versprochen, daß es keine gerichtlichen Folgen haben wird. Haben Sie mir das nicht versprochen?“ wandte sie sich an Dodd.
„Ich werde es halten,“ versicherte er, „ich werde die Polizei nur bemühen, wenn es durchaus notwendig ist. Das heißt also, wenn er die Millionen nicht gutwillig herausgeben will.“
„Da hören Sie’s!“ rief Polly und lief hinaus, um die Dienstboten zu instruieren.
Jim Stockes stand wie versteinert und schaute auf Peter Voßens Bild. Es war vielleicht besser, Mrs. Voß erfuhr die Wahrheit nicht. In Dodds Gegenwart wäre es überdies ganz ausgeschlossen gewesen, sie einzuweihen. Sie kehrte gewiß bald zurück. Da war noch immer Zeit, ihr die Wahrheit mitzuteilen.
„Machen Sie, daß Sie fortkommen!“ schrie Dodd und schob ihn zur Tür hinaus. „Sie haben keine Zeit zu verlieren.“