Peter Voß zuckte bei dieser Neuigkeit wohl ein wenig zusammen. Aber die Zeiten seiner Eifersucht lagen längst hinter ihm. Er wußte, daß Polly nur an ihn dachte, wenn sie in Dodds Begleitung reiste.

„Grüßen Sie die Dame von mir!“ sprach er auf deutsch zu Dodd und schüttelte ihm kettenrasselnd die Hand. „Ich werde mich freuen, wenn Sie sich weiterhin ihrer annehmen.“

„Damn!“ knirschte Dodd, wütend über diese Kaltblütigkeit des Verbrechers. „Wir stehen doch hier nicht beieinander, um Komplimente zu wechseln. Sagen Sie auf der Stelle, wo die Millionen sind.“

Dabei vergaß er im Eifer seines Amts ganz die merkwürdige Situation, in der er sich befand, und packte Peter Voß, den Millionendieb, alias Iwan Basarow vor der Brust.

„Sie wollen mich wohl wieder verhaften?“ rief Peter Voß vergnügt auf russisch und holte zum Boxen aus.

Allein seine neuen Freunde kamen ihm zuvor. Bobby Dodd bekam plötzlich von allen Seiten Püffe und Fußtritte und flog aus dem Haufen der Gefangenen heraus wie ein Ball aus dem Fenster.

Gleich darauf setzte sich die Kolonne nach dem Bergwerk Petrokowskji in Bewegung, bewacht von berittenen Kosaken.

Bobby Dodd kehrte ziemlich verzweifelt zu Polly zurück.

„Mrs. Voß!“ sprach er und befühlte die eben erhaltenen Beulen. „Wenn Mr. Voß weiter so hartnäckig bleibt, werde ich den Vertrag kündigen müssen.“

„Sie haben ihn gesprochen?“ fragte sie erstaunt.