„Der Transport ist soeben weiter gegangen!“ nickte er.

„Und Sie haben mich nicht davon benachrichtigt!“ rief sie außer sich. „So halten Sie den Vertrag?“

„Davon steht nichts darin!“ erwiderte er gereizt. „Was hätte es auch für einen Sinn gehabt. Oder wollen Sie vielleicht die Identität des Sträflings Iwan Basarow mit dem Millionendieb Peter Voß bezeugen?“

„Nicht eher, bis er sie selbst zugibt!“ erwiderte sie ruhig.

„Außerdem war er durchaus nicht salonfähig!“ setzte er entschuldigend hinzu.

Darauf gab sie ihm keine Antwort.

Dodd hoffte noch immer, hoffte aber weniger auf die geheimnisvolle Methode des Bergwerkdirektors als auf das Bergwerk selbst. Allzulange würde es selbst ein so durchtriebener Bursche, wie Peter Voß es war, nicht darin aushalten. Wenn er trotz alledem nicht mürbe wurde, blieb noch immer die Bestechung des Direktors übrig. Diesmal mußte er gewinnen.

Vierzehn Tage lang wurde schon Peter Voß alias Iwan Basarow ununterbrochen nach der Methode des Direktors, dem das Strafbergwerk unterstellt war, behandelt, ohne daß der erwünschte Erfolg eingetreten wäre. Im Gegenteil, er schwang jeden Morgen fröhlicher seine Schaufel und pfiff vergnügt vor sich hin. Nur die Fesseln an den Händen und den Füßen waren ihm bei der Arbeit etwas unbequem.

Die Methode, die bei ihm durchaus nicht anschlagen wollte, bestand nämlich darin, einen großen Haufen Dünger mit der Schubkarre aus einer Ecke des großen Gefängnishofes in die gegenüberliegende zu befördern. Sobald der Haufen rund und schön an seinem Bestimmungsort angelangt war, kam der Befehl, ihn schnellstens wieder an seinen ursprünglichen Platz zurückzuschaffen.

Wenn’s weiter nichts ist! dachte Peter Voß und karrte, karrte, karrte.