Gegen Mittag, als er den Haufen zum siebenundzwanzigsten Male disloziert hatte, zeigten sich schon deutliche Spuren einer Geistesverwirrung.
Am Abend, als er den Haufen zum fünfzigsten Male um und um gewendet hatte, wurde er tobsüchtig.
Unter furchtbarem Gebrüll fuhr er mit seinem Kopf in den Misthaufen hinein, wühlte mit beiden Fäusten darin herum und brachte dabei die drei Schlüssel in seine Tasche, ohne daß es der Wärter, der ihn zu betreuen hatte, oder der Direktor, der auf das Gebrüll hin zum Fenster geschossen war, bemerkt hätten.
Bobby Dodd hatte einen so täuschenden Tobsuchtsanfall, schlug mit Armen und Beinen so ziellos um sich, rollte die Augen, fletschte die Zähne und brüllte, brüllte, brüllte, wobei er jede Gewalt über seine Stimme verloren zu haben schien, daß sich der Wärter in respektvoller Entfernung hielt.
„In die Zelle zurück!“ schrie der Direktor hinunter. „Siehst du denn nicht, daß der Mann tobsüchtig geworden ist?“
Zum Beweise nahm Bobby Dodd beide Hände voll Mist und wollte sie in seinen Mund stopfen, als sei er der Meinung, auf einem Haufen Beluga-Kaviar zu sitzen. Das Hinzuspringen des Wärters bewahrte ihn davor, diesen wenig geschmackvollen Beweis zu Ende zu führen. Ein zweiter Wärter lief herbei. Dodd wurde bei den Handgelenken und beim Kragen gepackt, und so schleppten sie ihn, halb schwebend, halb schleifend, in seine Zelle, wo sie ihn mit drei Ketten fest an die Wand schlossen.
Schließt nur! dachte er. Ich kann auch schließen! Und das viel besser als ihr!
Und er brüllte, daß die Wände bebten, schlug um sich, daß ihm die Gelenke unter den eisernen Manschetten schmerzten, und brüllte wie ein Stier.
Darauf fiel er in Ohnmacht, verfolgte aber ganz genau, was um her ihn vorging. Der Arzt, selber ein Sträfling, kam, und stellte furor maniacus fest.
„Meine Methode!“ sagte der Direktor und rieb sich freudig die fetten Wurstfinger.