Dann brachen sie nach Japan auf. Sie mußten über Wladiwostok fahren. Von hier telegraphierte Dodd nach Strienau, aber nicht an den Landgerichtsrat, sondern an seine Haushälterin. Das Telegramm enthielt nicht viel mehr als seine zukünftige Adresse: Tokio, Japan, Tokio-Hotel.

Die unverehelichte Martha Zippel begriff sofort diese freundliche Erinnerung und hielt den Telegrammverkehr des Landgerichtsrats auch weiterhin unter schärfster Kontrolle.

Peter Voß, der Trimmer, aber war in Nagasaki und sah sich nach einer Gelegenheit um, billig nach Jokohama zu kommen.

Diesmal reiste er sogar ohne Zahnbürste!

Dodds Anzug war durch den Aufenthalt im Kohlenbunker bis zur Unkenntlichkeit nachgedunkelt.

Es lagen viele Schiffe im Hafen, Schiffe der verschiedensten Nationen, auch etliche deutsche, von denen aber leider keins nach Jokohama ging. Aber ein Engländer, die „City of Bristol“, war da, der dorthin wollte.

Das wär schon was! dachte Peter Voß und machte sich bereit, an Bord zu gehen.

Aber da kam eben ein Dampfer des Norddeutschen Lloyd das Fahrwasser herauf und legte sich neben die „City of Bristol“.

Der ist besser! dachte Peter Voß. Schade, daß ich da nicht auch einen Michel Mohr an Bord habe!

Mit einer Kohlenschute wagte er sich hinüber und kletterte an Deck, wo er von dem wachthabenden Offizier, der ihn für einen Mann der Schiffsbesatzung hielt, fürchterlich angeschnauzt und höchst überflüssigerweise gefragt wurde, wie er sich unterstehen könne, mit seinen schmierigen Pfoten auf dem weißgescheuerten Deck herumzutrampeln.