Das war Peter Voßens Stimme. Der Matrose beugte sich über die Reling, tappende Schritte kamen herauf. Peter Voß trat gewichtig an Bord, eine ziemlich große Kiste, die anscheinend sehr schwer war, auf dem Rücken. Der Matrose wollte ihm helfen.

„Laß nur!“ winkte Peter Voß ab. „Hier ist schon die Lady, der die Kiste gehört. Sie wird so freundlich sein, mir den Weg zu zeigen.“

Polly lief voraus und stieß Dodds Kabine auf. Aber Peter Voß warf die Kiste, die merkwürdig hohl klang, weil sie leer war, in Pollys Kabine ab. Dann schlüpfte er in Dodds Kabine.

„Geh an Deck und schick den Matrosen herunter, daß er mir hilft!“ flüsterte er. „Er wird mich nicht finden, da ich mich hier einschließen werde. Wenn er wieder hinaufkommt, sag ihm, daß ich bereits das Fallreep hinuntergegangen und fortgerudert sei.“

„Aber das Boot!“ fragte sie atemlos.

„Es hat ein Loch!“ versetzte er und ging Dodds Koffer mit einem krummen Draht zu Leibe. „Es wird eben weggesackt sein, schätze ich.“

Sie eilte an Deck und benachrichtigte den Matrosen, der sofort bereit war, sich ein Trinkgeld zu verdienen. Nach einigen Minuten kehrte er unverrichteter Sache zurück.

„Der Mann ist eben das Fallreep hinuntergegangen!“ sprach Polly arglos und drückte ihm einen Dollar in die Hand. „Er hat es doch wohl noch allein bestritten.“

„Danke!“ sagte der Matrose und griff an die Mütze. „Die Kiste steht in der Kabine.“

Dann schielte er über die Reling und sah, daß das Boot verschwunden war.