„Welche Kabine haben Sie?“ fragte der Bootsmann.
Aber Frank Murrels Billett lag noch immer auf der Agentur.
„Da stellen wir eben den Koffer solange in den Gepäckraum,“ schlug der Bootsmann vor. „Da steht er noch sicherer als in irgend einer Kabine, die vielleicht schon ein anderer belegt hat. Morgen können Sie sich ja den Koffer in Ihre Kabine kommen lassen.“
Gleich darauf verschwand das sehr umfängliche Gepäckstück in der zweiten Ladeluke auf dem Verdeck. Frank Murrel überzeugte sich durch Augenschein, wo und wie er stand, gab dem Bootsmann ein Trinkgeld und trat wieder aus dem Dock, nicht ohne den beiden Polizisten einen Verachtungsblick zugeworfen zu haben.
Ich bin doch neugierig, ob er kommt! dachte Peter Voß und wartete.
Und der Bootsmann kam wirklich, er hatte sich inzwischen fein gemacht.
„Nun kann’s losgehen!“ meinte er zu Peter Voß. „Das sag ich dir aber, wenn du so einer von den gottverdammten Landhaien bist, bei mir kommst du nicht auf die Rechnung. Ich hau zu, wenn’s so weit ist.“
„Aber Bootsmann!“ erwiderte Peter Voß gekränkt. „Seh ich so aus?“
„Nur friedlich!“ lenkte der andere ein. „Du hast zwar rote Haare, aber ein ehrliches Gesicht. Du erinnerst mich an einen alten Freund, mit dem ich mal zusammen gefahren bin. Darauf kannst du dir was einbilden. Denn jede Einladung nehm ich nicht an.“
Schon saßen sie auf der Riesenfähre, die sie nach Brooklyn hinüberbrachte. Bald waren sie auf Coney Island, dem großen New Yorker Rummelplatz. Peter Voß bezahlte. Sie fuhren auf dem Riesenrad und auf der Berg- und Talbahn.