„Damn!“ rief Jim Stockes und stürzte sich darauf. „Wie ist das möglich!“

„Pst!“ machte Peter Voß und vertrat ihm den Weg. „Bleiben Sie in einiger Entfernung. Es könnte nämlich sehr leicht der Fall eintreten, daß Sie nur den oberen Schein für echt ansehen, und das wäre mir sehr fatal.“

„Ach!“ stöhnte Stockes und sank vernichtet in den Stuhl. „Jetzt können Sie noch solche Scherze machen?“

„Sie müssen nämlich felsenfest davon überzeugt sein,“ fuhr Peter Voß mit seinem ernsthaftesten Gesicht fort, „daß in diesem Schrank wirklich zwei Millionen liegen, eben dieselben, mit denen Sie morgen Dick Patton bezahlen wollen.“

„Ich bin überzeugt!“ seufzte Stockes achselzuckend.

„Und diese zwei Millionen Dollar werde ich Ihnen heute nacht stehlen!“ flüsterte Peter Voß mit triumphierender Miene. „Ich, Ihr Kassierer, werde den Dieb spielen, um das Haus Stockes & Yarker vor dem Konkurs zu retten.“

Jim Stockes starrte sprachlos in Peter Voßens übermütige Augen und schüttelte den Kopf.

„Sie scheinen die Tragweite dieser überaus famosen Fiktion noch nicht völlig zu übersehen,“ flüsterte Peter Voß wie ein Verschwörer. „Sie gehen morgen zu Dick Patton und erzählen ihm meine nichtswürdige Defraudation. Und was wird geschehen?“

„Er wird es nicht glauben!“

„Sie werden vorher den Diebstahl bei der Polizei anmelden und mir den großen Bobby Dodd nachschicken.“