„Ich bin der Schah von Persien!“ sagte Peter Voß, dem gerade nichts Besseres einfiel, verbesserte sich aber schnell. „Ich gehöre mit zur Besatzung.“
Sam Fletcher traten die Haare zu Berge. Kein Zweifel, er war in die Hände eines verrückten Stewards oder Matrosen gefallen. Und schon sann er darauf, wie er wieder die Oberhand gewinnen könnte.
„Habt Ihr ein Streichholz?“ fragte Peter Voß. „Ich glaub, ich habe mein Messer verloren.“
„Hier habt Ihr meine elektrische Taschenlampe,“ erwiderte der andere beflissen, um den gemeingefährlichen Menschen bei guter Laune zu erhalten.
„Danke!“ sagte Peter Voß und ließ den Deckel fahren. „Laßt Euch aber ja nicht einfallen, aufzustehen, sonst schmeiß ich Euch über Bord!“
Dann machte er sich auf die Suche. Der andere verfolgte ihn mit flackernden Blicken, erhob sich lautlos aus seinem Gefängnis und stürzte, als Peter Voß sich nach dem Messer bücken wollte, von hinten auf den Feind. Drei Sekunden später lag Peter Voß im Koffer, und der Deckel klappte unbarmherzig herunter.
„Halloh!“ rief er und pochte heftig. „Laßt Eure verdammten Späße, oder der Teufel soll Euch lotweise holen.“
„Noch ein Wort,“ drohte Sam Fletcher, „und ich verstopfe die Luftlöcher.“
„He!“ lachte Peter Voß, „ich schneide mir neue.“
„Dann müßt Ihr schon zwei Messer haben!“ höhnte der andere und begann die Schlösser wieder anzuschrauben, wobei ihm Peter Voßens Messer vortreffliche Dienste leistete. Sam Fletcher strich dabei ein Streichholz nach dem andern an.