„Hier der Beweis, daß er noch lebt!“ sagte er und legte das Paket auf den Tisch. „Bitte, öffnen Sie es.“
Es waren an Geld vier Tausenddollarnoten darin und einige Legitimationspapiere.
„Das ist alles?“ rief sie, grausam enttäuscht.
Dodd glaubte selbst nicht daran, daß Peter Voß die 4000 Dollar abholen würde. Was waren einem Millionendieb 4000 Dollar? Das Paket war nur abgegeben worden, um ihn auf eine falsche Fährte zu locken. Aber er fand es nicht für ratsam, dieses Bedenken Polly mitzuteilen.
„Was nun?“ sagte sie ganz verzweifelt.
„Warten und suchen!“ erwiderte er. „Sobald er in die Agentur kommt, wird er gepackt.“
„Aber ich leugne seine Identität!“ rief sie und fuhr empor.
„So lautet unser Kontrakt!“ bestätigte er kopfnickend. „Ich hoffe, Sie werden niemals nötig haben, mich des Kontraktbruches zu beschuldigen.“
Da trocknete sie ihre Tränen und faßte wieder Mut. Eine unerklärliche, aber tiefinnere Zuversicht, daß Peter Voß noch am Leben sei, stärkte sie. Seine Brieftasche ließ sie nicht mehr von sich.
Am nächsten Morgen fuhren sie im Auto an der schönen, englischen Kanalküste entlang, wo Dodd jedes, auch das kleinste Fischerdorf aufsuchte und Nachforschungen anstellte. Doch nirgends fand sich eine Spur. Auch auf der Agentur meldete sich niemand.