Aber er spielte nur mit dem Gedanken. Dazu war noch immer Zeit, wenn es ihm hier nicht mehr gefiel.
Das Interesse des Gefängnisdirektors an dem Häftling Nummer 19 war durch den grundlegenden Aufsatz seines medizinischen Freundes ganz bedeutend gewachsen. Denn inzwischen war dieser Aufsatz auch erschienen.
Er ließ sich wieder einmal den Mann vorführen.
„Wie gefällt es Ihnen hier bei uns?“
„Ausgezeichnet!“ rief Peter Voß begeistert. „Die Kost ist hervorragend. Die Behandlung rücksichtsvoll und sanft. Wenn ich nur mein Gedächtnis wiedergefunden hätte, würde ich mit vollster Sicherheit behaupten dürfen, noch niemals in einem so komfortablen Hotel gewohnt zu haben.“
Das tat dem Direktor wohl. Peter Voß bekam weiter Krankenkost.
Immer höflich! dachte er und verzehrte mit vortrefflichem Appetit das zarte, junge Huhn, das ihm der Wärter gebracht hatte. Eine gute Kritik kann Wunder wirken!
Kurz vor Mitternacht meldete sich William Schmidt. Er hatte wieder Pech gehabt. Sein neuer Meißel war ihm zerbrochen.
„Zieh einen Bolzen aus deinem Bett!“ telegraphierte er herüber.
Peter Voß, diensteifrig und hilfbereit wie immer, untersuchte sofort sein Bett und fand auch bald den betreffenden Bolzen.