Dodd wußte genug. Nun galt es, die Spur in St. Malo aufzufinden und weiter zu verfolgen. Denn daß Peter Voß, der an der Schmuggelei ganz unschuldig war, noch immer im Gefängnis saß, konnte Dodd unmöglich annehmen.

Ohne Polly zu benachrichtigen, fuhr er wieder nach St. Malo hinüber und ging schnurstracks zum Gefängnisdirektor.

„Womit kann ich Ihnen dienen?“ fragte der ihn überaus höflich.

„Sitzt hier ein Schiffer Penfold aus Falmouth?“

„Verurteilt zu sechs Monaten wegen Schmuggelei!“ bestätigte der Direktor. „Wollen Sie ihn sprechen?“

„Nein!“ versetzte Dodd. „Es handelt sich gar nicht um ihn, sondern um den Mann, den er vor Plymouth aufgefischt hat.“

„Aha!“ rief der Direktor erfreut und brachte den grundlegenden Aufsatz seines medizinischen Freundes über den Mann, der sein Gedächtnis verloren hatte. „Sie haben gewiß diese Abhandlung gelesen?“

Dodd nahm mit der ihm eigenen Höflichkeit die Zeitschrift entgegen und überflog den Absatz.

„Ein sehr interessanter Fall!“ sagte er schließlich. „Nur schade, daß der Mann nicht mehr hier ist.“

„Er ist hier!“ erwiderte der Direktor triumphierend. „Wollen Sie ihn sehen?“