„Gut gegeben!“ lachte Peacock schallend auf.
„Hätten Sie nur das Geld gleich mitgebracht!“ schnaufte Dick Patton.
„Ich pflege niemals vor dem Termin zu bezahlen,“ erklärte Jim Stockes kühl.
„Ich halte!“ schrie Peacock. „Und wer noch einmal von Geschäften spricht, zahlt hundert Dollar in die Pinke.“
So pokerten sie, bis sie sich wie immer um elf Uhr trennten.
Jim Stockes fuhr noch einmal in seine Office. Es fiel das nicht weiter auf, weil er gewohnt war, abwechselnd mit Peter Voß den elektrischen Lärmapparat zu kontrollieren, der seinen Riesengeldschrank mit der Wache der Schließgesellschaft verband, deren Wächter eben die Straße hinabpatrouillierte. Die beiden elektrischen Birnen brannten noch immer vor dem Geldschrank. Man pflegte sie der Sicherheit halber die ganze Nacht brennen zu lassen.
Irgendwo im Dunkeln stand Peter Voß. Die Bücher waren in Ordnung.
„Allright!“ flüsterte er. „Leben Sie wohl, Mr. Stockes, und fallen Sie nicht aus der Rolle. Morgen um neun benachrichtigen Sie die Kriminalpolizei von dem Diebstahl und engagieren Bobby Dodd. Dann gehen Sie zu Dick Patton. Haben Sie ihn im Klub getroffen?“
„Ich denke,“ nickte Mr. Stockes, „er wird mit sich reden lassen.“
„Hab ich es Ihnen nicht gleich gesagt?“ triumphierte Peter Voß. „Dann aber fahren Sie sofort zu meiner Frau. Sie wird heute nacht kein Auge zutun. Es hat absolut keine Gefahr, sie einzuweihen. Vor der vollendeten Tatsache wird sie schon die Segel streichen. Denn sie ist nicht nur die hübscheste, sondern auch die gescheiteste Amerikanerin zwischen New York und Frisco. Und nun, fort mit Ihnen! Geben Sie dem Wächter draußen ein Trinkgeld, daß er mich auch hier herauskommen sieht. Sie haben mich natürlich nicht angetroffen. Offiziell tauche ich erst kurz nach Ihnen hier in der Office auf.“