Da reichte sie ihm aufatmend die Hand.

Der Gefängnisdirektor von St. Malo empfing Dodd mit einem Freudensprung und rief sofort seinen medizinischen Freund herbei, der das Experiment durch seine Gegenwart wissenschaftlich verschönen sollte.

Gegen Abend wurde der Posten instruiert, ein junger Mensch, der mit geschultertem Gewehr vor der Front des Gefängnisses auf und ab tappte.

Dodd hatte die Brieftasche verschnürt und gab sie nicht aus der Hand. Mit Leichtigkeit konnte man mit dem aufgepflanzten Seitengewehr bis an das Gitter des Zellenfensters reichen.

„Es muß den Anschein haben,“ erläuterte Dodd dem Direktor, „als wenn es ihm von befreundeter Hand zugeworfen würde. Und dazu müssen wir die Nacht abwarten.“

„Famos, famos!“ rief der Direktor und rieb sich die Hände.

An diesem Abend saß Peter Voß auf seinem Schemel und langweilte sich zum ersten Male. Seine Laune war längst nicht mehr auf der Höhe. Er zog den Pfropfen aus dem Loche und rief William Schmidt an.

„He, alter Junge, wie geht’s?“

„Danke!“ brummte der. „Ich breche heute nacht aus.“

„Viel Glück!“