Der Schiffer griff nach dem Schein.

„Damn!“ rief William Schmidt und entriß ihm die Note. „So dumm sind wir nicht! Erst den Anker hoch und aus dem Hafen hinaus, dann wollen wir weiter sehen!“

Der Schiffer gehorchte. Er schraubte die Laternen ganz niedrig und machte sich davon.

Als die Sonne aufging, hatte die „Marguerite“ längst Jersey hinter sich.

Am Morgen fand Dodd in der Zelle Nr. 19 weder Peter Voß noch die Brieftasche. Das Loch in der Wand belehrte ihn, daß er auf eigene Faust die Freiheit gesucht und gefunden hatte.

Nach allen Seiten begann der Telegraph zu spielen. Eine Abteilung Soldaten wurde in den nächsten Wald geschickt.

Der „Marguerite“, die diese Nacht in See gegangen war, wurde ein Kabelspruch nach Jersey nachgeschickt.

Als das Schiff bis zum nächsten Morgen nicht in Jersey angekommen war, wußte Dodd, wo die rechte Fährte war, und benachrichtigte alle Hafenbehörden auf beiden Seiten des Kanals, nach diesem Zweimastschoner Ausschau zu halten. Dann kehrte er nach Brighton zurück, um Polly über die Ergebnislosigkeit seines Experiments zu unterrichten.

Sie war ganz verzweifelt.

Noch an demselben Abend erhielt er aus Dover die Nachricht, daß die „Marguerite“ vor 24 Stunden die Straße in nördlicher Richtung passiert hätte.