„Zum Teufel, ich hab ja gar kein Geld genommen!“ rief er, von diesem unerwarteten Empfang höchlichst überrascht.

„Ja ja, Mr. Dodd hat recht, du bist wirklich geisteskrank!“ jammerte sie und drückte sich das Taschentuch gegen die Augen.

„Du glaubst mir nicht?“ schrie er empört und ballte die Fäuste.

„Wie kann ich dir glauben, wenn du doch verrückt bist!“ schluchzte sie und fiel plötzlich vor ihm auf die Knie. „Peter, lieber Peter, ich bitte dich, gib das Geld heraus. Es wird keine gerichtlichen Folgen haben, er hat es mir versprochen. Du gehst in ein Sanatorium, und ich pflege dich gesund.“

Peter Voß gab sich die allererdenklichste Mühe, sie blieb bei ihrer Meinung, sie ließ es sich nicht ausreden, daß er vollkommen verrückt sei. Das völlig Unglaubliche seiner Behauptung, den Millionendiebstahl nur fingiert zu haben, um die Firma zu retten, wirkte auf sie geradezu niederschmetternd.

„Ach!“ stöhnte er auf und sank verzweifelt in den Stuhl, und dann lachte er so laut, daß es von den Wänden widerhallte.

Vor diesem Lachen verging Polly der letzte Zweifel. So konnte nur ein Irrsinniger lachen! Sie zog sich wieder in eine Ecke zurück und beobachtete ihn voller Angst.

Endlich trat er dicht vor sie hin.

„Hat Mr. Stockes mit dir gesprochen?“ fragte er beinahe rauh.

„Nein! Ja!“ jammerte sie. „Er wollte mit mir sprechen. Aber was hätte es für einen Zweck gehabt. Ich hatte ja schon alles durch Mr. Dodd erfahren. Gib das Geld heraus, lieber Peter, wir können ja auch hier in Deutschland bleiben, bis du wieder gesund bist.“