„Gottverdammich!“ brüllte er los. „Ich hab ja gar kein Geld, es ist alles Lug und Trug. Ich schlage Mr. Dodd den Schädel ein, wenn ich ihn treffe.“

Dabei rollte er die Augen wie ein verrückt gewordener Gewohnheitsmörder.

Polly streckte abwehrend ihre Arme aus: das Vorurteil, das Bobby Dodd in ihr erweckt hatte, konnte Peter Voß weder durch Güte noch durch Gewalt ausrotten.

„Also gut!“ sagte er und stampfte mit dem Fuße auf. „Du bist nicht zu bekehren. Halte mich also für einen Millionendieb. Aber wenn du dich von mir scheiden läßt und den verdammten Dodd heiratest, dann machst du mich zum dreifachen Mörder. Erst bringe ich ihn um, dann dich, und endlich mich, das merke dir. Halte mich also immerhin für verrückt, das ist sogar besser. Dann traust du mir diesen furchtbaren Tripelmord um so eher zu.“

„Aber ich will mich ja gar nicht von dir scheiden lassen!“ stöhnte sie auf und sank in einen Sessel. „Ich werde niemals Mr. Dodd heiraten.“

„Verstell dich nicht!“ trumpfte Peter Voß auf. „Er hat es mir soeben durchs Telephon gestanden.“

„Aber nein!“ rief sie ehrlich empört. „Das ist eine Gemeinheit. Ich werde ihn dafür zur Rede stellen. Er hat allerdings schon öfters solche Andeutungen gemacht.“

„So ein Lump!“ schrie er wütend. „Und mit so einem Menschen fährst du hinter mir her. Augenblicklich kehrst du nach St. Louis zurück.“

„Aber das geht doch nicht!“ seufzte sie und faltete ergeben ihre Hände. „Peter, du bist doch schwer krank. Du siehst es nur nicht ein. Du mußt die Millionen herausgeben! Peter, kannst du denn das nicht einsehen?“

„Da schlag doch ein Kreuzmillionhimmeldonnerwetter drein!“ brüllte er los. „Hier bleibt einem wirklich der Verstand stehen!“