[13] drock un hille: eilig und geschäftig.
[14] Kergissem: Catechismus.
[15] daasken: dahlen, schnacken.
[16] rawawwen: schäckern, laut vergnügt sein.
[17] Putzen: Possen.
[18] Aepsen un Himphamperiggen: Affereien, lächerliche Geberden, Kurzweil.
[19] up e tämt un wacker maaket: aufgeputzt und zierlich gekleidet.
[20] Luatelwaart: Losungswort, Sprichwort.
[21] Schleisters un Bissewentken: Bissewentke, ein leichtfertiges Frauenzimmer, eine Lauftasche; Schleister ist noch etwas schlimmer als Bissewentke; etwa liederliches Geschöpf.
[22] Bei der Niederschreibung dieser Briefe bin ich auf zwei Wörter gestoßen, die sich mit unsern Buchstaben nicht wohl so schreiben lassen wie sie eigentlich ausgesprochen werden. Es sind die Wörter: »Zissen und Bissen (Bissewentke, Zissemänntken,)« in denen das darin vorkommende ss äußerst weich auszusprechen ist. Ich getraue mir nicht, irgend einen andern Buchstaben unsers Alphabets zu substituiren. Den der französischen Sprache Kundigen schlage ich das französische ç (Cedille) vor, welches, obgleich es auch wohl nicht völlig paßt, meines Dafürhaltens der Sache am nächsten kommt. Sonst wird das ss in der Regel sehr scharf ausgesprochen: z. B. bissen, missen, rissen etc.