Ick harr to den Feste auck'n Paar Leedkes maaket, de Ji, wann Ji'r nich met bi e wiesen siid, auck wual nich to Gesichte kriegen hebbet. Dat Eene mot'k Ju dann dach aparte nu na toschicken, dat Ji 't in de Huusbibeln kliewet, damet Juue Kinner un Kinneskinner 'r auck na es wat van nauseggen kiönet, waar wi't dautomaulen met to doonen harren un wat uuse braawe Üpperste vor 'ne köhne Heldendaat uutföhrde. Ick rieke nich dat't mi ichtens eene de buutens Ju düssen Breef to liesen kriigen mogte, vor Praulerigge uutleggen schiöle, wann 'k den Versk, den ick daumauls sau schlecht un recht as he daarsteht uut'n Harten up't Papier loopen lööt, hier na ens daalschriiwe; abers he mag alldach wual vor aller Lüüe Augen staunen, dann de Saake is't wual werth, dat se 'n Jedereene na ens lest; dann söckes wat passeert'r vorwahr nich alle Daage.
Am
18. Juni 1840.
Ein Wörtlein einfach und ungeschmückt,
Wie sich's für alte Soldaten schickt;
Doch treu und wahr, auf Glauben und auf Ehre;
D'rum, Cameraden! ladet die Gewehre.
Auf Mont Saint Jeans Gefilden, der Chef der Helden spricht:
»Es stirbt die alte Garde, doch sie ergiebt sich nicht.« —
Als heut' vor fünf und zwanzig Jahren,
In muthentbranntem, rächendem Verein,
Die sieggekrönten Kämpferschaaren
Bei Waterloo versammelt waren,
Die Welt von dem Tyrannen zu befrein:
Da hat wohl Jeder seiner Pflicht genügt,
Und kühn die Brust in Kampfeslust gewiegt. —
Von mancher Heldenthat kann diese Wahlstatt zeugen,
Doch heute mag ich nicht von einer schweigen,
Von der vor Allen mir gebührt zu wissen,
— D'rum würd' es allerdings auch mich verdrießen,
Wenn irgend Jemand Zweifel wollte wagen,
Ob so sich, oder so, die Sache zugetragen.—
»Die Felsenwand der ruhmbedeckten Helden,
»Die alte Kaisergarde rückte an,
mit Ruhm für uns zu melden
»Den letzten Kampf mit sieggewohntem Blute
»Zu wagen;... und in kühnem Übermuthe
»Erschien vor ihrer Front' der Chef der tapfern Streiter,
»Der grimmen, wuthentflammten Bärenhäu[p]ter
»Zum Angriff fertig; —
da, in Blitzesschnelle,
»Faßt' unser Brigadier den Waghals auf der Stelle,
»Nicht achtend der ihm drohenden Gefahr,
»Und übergab ihn mir zu sicherem Verwahr.
Kühn war die Heldenthat —; ihr gleich der Feinde Schrecken;
Camerades, sauve qui peut! erscholl's an allen Ecken.
Die alte Phalanx floh ... und nimmer kehrt sie wieder —,
Der Nimbus ihres Ruhms, auf ewig sank er nieder. — — —
»Und der Gefang'ne war, so wahr die liebe Sonne
»Den heut'gen Tag bescheint, der General Cambronne[G],
»Der eben sich vermaß: nous voilà!
»La garde meurt, mais elle ne se rend pas.
»»Und der mit seltnem Muth den Trotzkopf fing war eben
»»Der tapf're General Halkett.
Hoch Ihm! — Er soll leben.
Wann Upschniien un Praulerigge ichtens miine Saake wööre, harr 'k bi düsser Geliegenheet auck wual'n Wäärtken mehr van mi sülwent seggen konnt; dann ick moste al froo in unsachte, suure Jöcke un Sielen[57] un hewwe mi as'n blootjunk Bössken al nütte tiigen Russen, Franzoosen un allerhande andre fruömde Völker steggern un'r met huusen un suusen most un in der schwaaren Tiidt manngen bedrückeden Minsken uut Angest un Naut e holpen, daar mi dat Müüsken unnern lüchtern Knauplacke na almanngsens fröödig vor tickkiddelt, wann mi de grüwwelsken Belder af un an na wual es wier in de Gedachten kuomet; dat is de beste Laun, man ick hewwe'r dann dach auck Willebreewe[58] schwart up witt vor, dat 'k 't Miine reedlick e daunen un hier un daar, un aparte in der Schlacht van Waterloo, met Uutteeknunge deent hebbe; abers daar werd Eenen hüütiges Daages dach al nich to biister viele mehr up to Gooe rieket, dann de Niggelaut[59] is al längest van de Saake aawe.
Hellske plaseerlick lut't dann dach almanngsens, wann me de aulen S'ldauten es hen un wier an't Rawawwen un Vertellen uut'n Kriegertiien kriigen kann. Me höt'r sick nich vor, wat de'r eene Alle hierriätern[60] kiönet, aparte wann me sick 'r dumm un luffhäärig bi anstellet un sick't nich anlätt, dat me'r auck met tüsken wiesen is. Me mot'r sick vorwahr faaken krank met lachen. Ick heww't mi miin Liewe al mannigen Breef T'back[61] kosten lauten, dat ick se'r met an'n Gank kreig; dann mi is baule Nicks leewer up'r Welt, as söcke Vertellsels anto lustern, daar se allmanngsens bi upschniiet, dat me't faarts gäpsvullswiise[62] wegdriägen kann un ick plichte Bürgern vullenkuomen bi, wann he seggt:
»Nicks Bieters weet ick mi an Sönn- un Fyerdaagen,
As'n Gespreik van Krieg un Kriegsgeschrey.«
Man daarbi sette ick voruut, dat se'r us alldach wiit genoog met van 'n Liiwe bliiwet.