Zu der ewigen Freiheit Sonnenglanz

Und zu des unendlichen Vaters

Hochheiligem Angesicht! —

Siehe, da öffnete sich leise die Thüre — — Natalie konnte das müde Haupt nicht mehr erheben, aber ihr brechendes Auge erkannte noch die theure Gestalt — o sieh, sagte sie zu Charlotte leise, sieh den Todesengel — freundlich erscheint er mir in der theuersten Gestalt — o tritt nur näher, und berühre das Herz, das Dich liebt. — —

Erschüttert trat Voluda näher. — Er hatte die Vergünstigung erhalten, sein Vaterland wieder zu betreten, und kam die treue Freundin zu sehen — das Schicksal führte ihn herbei, um Nataliens letzten, innigsten Erdenwunsch, zu erfüllen.

Sie starb in seinen Armen. Friede sey mit ihrem Andenken! —

An ihrem Grabe gewann Voluda die Gewißheit einer unvergänglichen Liebe und einer himmlischen Treue, die ihm das schwache Menschenherz und das kleine Leben veredeln und mit denen er jetzt freudiger und sichrer denn je durch die Räthsel einer finstern Zeit geht.

Folgende bei J. E. Hitzig in Berlin erschienene vortreffliche Bücher werden jeder Damenbibliothek zur Zierde gereichen.


Baour-Lormian Omasis. Schauspiel, übers. von Robert. 16. geh.