[1] Der englische Konsul schätzt die Einnahme aus diesem Monopol für das Jahr 1866/67 auf 8,418,939 Dollar, sämmtliche Ausgaben auf 4,519,866, den Reinertrag also auf 3,899,075 Dollar. Im Kolonialbudget für 1867 war der Gewinn am Tabak auf 2,627,976 Dollar, die Gesammtausgaben der Kolonie, nach Abzug der durch die Tabakregie veranlassten, auf 7,033,576 veranschlagt. Nach den amtlichen Tabellen des Chefs der Regie, Manila 1871 betrugen die Gesammteinnahmen der Tabakregie in den Jahren 1865/69 durchschnittlich 5,367,262 Doll., die wegen mangelnder Spezialrechnungen nicht genau festzustellenden Ausgaben wenigstens 4 Million Dollar, so dass nur ein Reingewinn von 1,367,262 verbleibt. [↑]

[2] Instruccion general para la direccion, administracion y intervencion de las rentas estancadas 1849. [↑]

[3] Memória sobre el desestanco del tabaco en las islas filipinas .. Don J. S. Agius Binondo (Manila) 1871. [↑]

[4] Von den Philippinen scheint der Tabak nach China gekommen zu sein: »Die von Wang-tao entdeckten Notizen lassen keinen Zweifel, dass er zuerst in Süd-China im 16. und 17. Jahrhundert von den Philippinen aus eingeführt wurde; wahrscheinlich über Japan. (Notes & Queries China und Japan, May 31 67.) Nach Schlegel, Batavia, wurde er 1573–91 von den Portugiesen nach Japan gebracht, und verbreitete sich in China so schnell, dass schon 1638 der Verkauf mit der Strafe des Köpfens bedroht wurde. Nach N. & Q. Chin. Jap. 31 Juli 67, war der Gebrauch des Tabaks 1641 im Mantchu-Heer allgemein. In einem chinesischen Werk Naturgeschichtliche Miscellen heisst es: Yen-t’sao (die Rauchpflanze) wurde gegen Ende der Regierung Wan-li zwischen 1573–1620 in Fukien eingeführt und auch Tan-pa-ku (von Tombaku) genannt. [↑]

[5] West-Cuba erzeugt den besten Tabak, die berühmte Vuelta abajo 400,000 Ztnr. zu 20 bis 140 Thlr. Ausgewählte Sorten werden bis zu 800 selbst 1000 Thlr. p. Zentner bezahlt. Cuba produzirt 640,000 Ztnr. Die in Paris 1867 ausgestellten Zigarren waren im Werth von 35 bis 570 Thlr. das Tausend. Die jährliche Zigarren-Ausfuhr wird auf 500 Million geschätzt. (Rappt. Jury V. 375) ... In Jenidje-Karasu (Salonich) werden jährlich 17,500 Ztnr. gewonnen, wovon 2500 erster Qualität, 2 Thlr. 12 Sgr. die Oka (etwa 1 Thaler das Pfd.) gelten. Ausgewählte Sorten werden bis 5 Thlr. per Pfd. und höher bezahlt. Salaheddin Bey La Turquie à l’Exposition S. 91. [↑]

[6] In Cuba ist die Tabakindustrie durchaus frei. Der ausserordentliche Aufschwung des Gewerbes, die zunehmende Güte der Waare werden zum grossen Theil dem regen Wetteifer der Fabrikanten zugeschrieben, die von der Regierung keinen andern Schutz als den ihrer Fabrikzeichen erhalten. (Rappt. Jury 67. V. 375.) [↑]

[7] Handschriftlicher Bericht an den Kolonial-Minister, März 1868. [↑]

[8] Basco führte auch den Seidenbau ein und pflanzte in Camarínes 4½ Million Maulbeerbäume, die man alsbald nach seinem Rücktritt wieder eingehn liess. [↑]

[9] Nach Lapérouse rief diese Maassregel auf allen Punkten der Insel Empörungen hervor, die durch bewaffnete Macht unterdrückt werden mussten. Ebenso veranlasste das um dieselbe Zeit in Amerika eingeführte Monopol gefährliche Aufstände, brachte Venezuela an den Bettelstab und wurde eine Hauptursache des späteren Abfalls der Kolonien. [↑]

[10] Ein Fardo (Pack) enthält 40 Manos (Bund). 1 Mano = 10 Manojítos, 1 Manojíto = 10 Blätter. Reglement §. 7. [↑]