[3] Nach dem Berichte eines Ingeniörs sind die Barren dadurch entstanden, dass der Rio S. Mateo, der bald nach dem Ausfluss des Pasig aus der Laguna rechtwinklig auf diesen stösst, ihm in der Regenzeit eine grosse Menge Schlamm zuführt, welcher durch die dann herrschenden SW. Winde aufgestaut wird. Es würde daher wenig nützen die Barre fortzuräumen, ohne zugleich durch Ablenkung der S. Mateo in den See, die Ursache ihrer Entstehung zu beseitigen. [↑]

[4] .. »ils se baignent aussi dans leurs maladies et ont des sources d’eau chaude pour cet effet, particulièrement au bord de l’Estang du Roy (Laguna del Rey statt de Bay offenbar in Folge eines Lesefehlers) qui est dans l’île de Manille.« Thévenot, Religieux. [↑]

[5] »Vom Maquiling bis zu der Stelle Bacon genannt, die im Osten von Los Baños liegt, kann man kaum 30 Schritte gehn, ohne auf sehr verschiedenartige Wasserbäche zu stossen: sehr heisse, lauwarme, natürliche und sehr kalte. In einer in unserm Archiv aufbewahrten Beschreibung dieser Ortschaft, vom Jahre 1739 heisst es: dass SSO. ¼ S. vom Dorf ein Hügel Natognos liegt, auf dessen Platte eine Stelle von 400 □Fuss in fortwährender Bewegung ist wegen des heftig ausströmenden Dampfes. Der von den Dämpfen durchdrungene Körper ist eine ausserordentlich weisse Erde, die zuweilen 1 bis 1½ Ellen hoch geschleudert wird, und wenn sie die Kälte fühlt, in kleinen Stücken herabfällt.« (Estado geogr. 1865). [↑]

[6] Laurineen, Scitamineen, Fächerpalmen, Dombeyaceen, Araliaceen. [↑]

[7] Pigafetta sagt (S. 55), dass man, um den Kokoswein zu gewinnen, den Wipfel der Palme bis auf das Mark (den Trieb), durchbohrte und den aus der Wunde quellenden Saft auffing. Nach Regnaud (Hist. nat. du cocotier p. 120) befolgen die Neger von St. Thomas noch heut ein ähnliches Verfahren, das dem Baum sehr schädlich ist und ein weniger gutes Produkt liefern soll.

Hernandez, I, 344, beschreibt ein eigenthümliches Verfahren, um aus der Sacsac-Palme, deren kurze Charakteristik so ziemlich auf Arenga saccharifera zu passen scheint, Wein, Honig und Sago zu gewinnen. Sie wird dicht an der Blattkrone gekappt, der Stamm, jedoch nur so weit er zart ist, ausgehöhlt, in der Vertiefung sammelt sich der süsse Saft. Ist aller Saft abgezapft, so lässt man den Baum vertrocknen, zerschneidet ihn dann in dünne Stücke, die an der Sonne gedörrt zu Mehl zerrieben werden. [↑]

[8] Schon Pigafetta erzählt, dass die Eingeborenen aus den Kokospalmen Oel, Essig, Wein und Milch bereiteten und viel Kokoswein tranken, die Könige berauschten sich mehreremale bei den Gelagen. [↑]

[9] In der Londoner Illustrirten Zeitung von Ende 1857 oder Anfang 1858 befindet sich eine drastische Darstellung des Reisens auf dieser Strasse von einem talentvollen Künstler unter dem Titel: a macadamized road in Manilla. [↑]

[10] Vergl. Reiseskizzen. [↑]

[11] Erd und Pickering. (U. S. Expl. Exp. V 314,) fanden die Höhe = 6500′ engl. also 7143′ span., bei ihren unvollkommenen Hülfsmitteln kein unbefriedigendes Resultat.