[3] N. Loney versichert in einem seiner trefflichen Berichte, dass es bei angemessener Bezahlung nie an Arbeitern fehle. Als beispielsweise zum Ausladen von Schiffen in Yloilo viele Leute auf einmal gebraucht wurden, lockte die geringe Lohnerhöhung von 1 auf 1¼ r. deren mehr herbei als beschäftigt werden konnten. Der belgische Konsul berichtet seinerseits, dass in den Provinzen, wo das Abaca wächst, die gesammte männliche Bevölkerung bei dieser Kultur betheiligt ist in Folge einer geringen Lohnerhöhung. [↑]

[4] Ein unvollendeter Kanal soll vom Bicol- zum Pasacaofluss führen, wie man glaubt vor Zeiten von Chinesen gegraben, deren Schiffe dort zahlreich verkehrten. (Arenas S. 140.) [↑]

[5] La Situation économique de l’Espagne, Delmarre pg. 7. [↑]

[6] Lesage Coup d’oeil, in Journ. des Economistes Sept. 68. [↑]

SIEBENZEHNTES KAPITEL

DER YSAROG UND SEINE BEWOHNER.

In der Mitte von Camarínes erhebt sich der Ysarog (sprich Issaró), zwischen den Meerbusen von San Miguél und Lagonóy. Während sein östlicher Abhang fast das Meer erreicht, ist er gegen Westen durch einen breiten Streifen fruchtbaren Schwemmlandes von der Bucht von S. Miguél getrennt. Sein Umfang beträgt wenigstens 12 Leguas, seine Höhe 1966 Meter.[1] An seiner Basis sehr flach, schwillt er allmälig zu 16°, weiter oben zu 21° Neigung und wölbt sich, von Westen gesehn, zu einer flachen, domförmigen Kuppe. Betrachtet man ihn aber von der Ostseite, so gewahrt man ein durch eine grosse Schlucht zerrissenes Ringgebirge. Auf Coello’s Karte ist diese Schlucht irrthümlich als von S. nach N. streichend dargestellt; ihre Richtung ist WO. Gerade vor ihrer Oeffnung liegt, ½ Legua S. von Goa, das winzige Dörfchen Rungus; nach welchem sie benannt wird. Die äusseren Seiten des Berges und die Trümmer seines grossen Kraters sind mit undurchdringlichem Wald bedeckt. Von seinen vulkanischen Ausbrüchen meldet die Ueberlieferung nichts.

Vulkan Ysarog in WSW