Das Sammeln der Vogelnester findet dreimal im Jahre statt, die erste Ernte, Unduan-kesongo, Ende April, die zweite, Tellor, Ende August, die dritte, Kapat, im Dezember; der Gesammtertrag beläuft sich auf 44–45 Pikul. Vor dem Beginn der Lese erhalten die Häuptlinge der verschiedenen Klippen Geld zur Beschaffung von 9 Büffeln, 2 Ziegenböcken, Rotangs, Bambus, Fackeln, Opium und Weihrauch, dann werden aus der zugänglichsten Höhle Nogasari bei recht stiller See einige Probenester geholt. Sind die Vögel hinreichend entwickelt, so findet das Opferfest mit Wayang (Schattenspiel) und Toppeng (Maskenspiel) statt. Nach dem Adat[89] beginnt das Fest an einem Donnerstag Abend. Freitag früh werden die Büffel geschlachtet und Stückchen Fleisch an dem Bollong und den Wachthäusern geopfert, an der Klippe Madjingklak aber wird ein Geisbock geopfert und geräuchert; diese Festlichkeiten heissen Ngadiran. Nachmittags ist Wayangspiel im Bollong. Nach Beendigung desselben bringt die bereits erwähnte Kammerjungfer das Bett der Loro-kidul (das „Teufelsbett”) in Ordnung, der Spiegel am Kopfende desselben wird dann mit seidenen Kleidern behängt. Ausser dieser Frau, Tukang-gedong, darf es Niemand berühren. Nachdem das Bett festlich geschmückt und Lampen angezündet sind, tritt die Frau mit grossen Ehrenbezeugungen vor dasselbe und spricht auf hochjavanisch: „Auf Befehl meines Herrn (des Aufsehers) bringe ich Euch hier zu essen”, worauf sie sich gleich selbst die Antwort giebt: „Ya, Mak tukang-gedong: sage dem Vater, meinem Herrn, dass ich ihm für das mir gesandte Essen meinen Dank bezeuge.” Dann fragt Tukang-gedong, ob Njai Kidul erlaubt, dass Nester gepflückt werden, und ob es ohne Unglücksfall geschehen werde, worauf gewöhnlich „ja” geantwortet wird. Während der ganzen Nacht spielt der Toppeng in der Nähe des Packhauses bis zum folgenden Morgen. Samstag früh bringen die Häuptlinge mit ihren Leuten die bereits verfertigten Leitern nach den verschiedenen Klippen und treffen weitere Vorbereitungen. Den ganzen Tag über ist Toppeng, Abends Gamelang und Tanz, wobei die Tänzerinnen zu Ehren Loro-kiduls das Gesicht nach dem Packhause wenden. Inzwischen wird das Essen aufgetragen. Alles setzt sich im Kreise: Schreiber, Bedana, Mantris, die Häuptlinge der Klippen und ihre Leute; der Schreiber führt den Vorsitz und bringt Toaste auf einen guten Erfolg aus. Jeder Anwesende erhält eine Gabe Opium; der Tanz währt bis Mitternacht, womit das Fest sein Ende erreicht. Sonntags gehen die Häuptlinge wieder nach ihren Klippen, verlängern, wenn die See ruhig ist, die Leitern bis an die Höhlen und holen einige Probenester herauf; sind diese hinreichend ausgebildet, so werden die Leitern an den Gestellen befestigt, was gewöhnlich 5–6 Tage erfordert. Ist Alles bereit, so wählt man, um zu beginnen, einen Tag, der für besonders glücklich gilt. Die Zahl der Sammler beträgt zuweilen am ersten Tage 80–90, verringert sich aber schnell mit der Abnahme der Nester. Beim Abliefern ins Packhaus findet wieder ein kleines Festmahl mit rothem und weissem Reis statt. Die Lese dauert 3 Wochen bis 2 Monate, dies hängt vom Zustand der See, aber auch von abergläubischen Rücksichten ab. Die Lese im August oder Anfangs September ist gewöhnlich die ergiebigste. Die Zugänglichkeit der Höhlen ist sehr verschieden; ebenso verschieden ist auch ihr Ertrag: während die Höhle Muliran nur 1–3 Nester lieferte, gab die grosse Höhle Nogosari im Jahre 1857 3229 ℔; der Gesammtertrag aller Höhlen in den verschiedenen Jahren bleibt aber bis auf ganz kleine Schwankungen derselbe, weshalb der amtlichen Büchern entnommene Ertrag von 1857 als Norm hier angeführt werden mag. Die Nester werden sortirt in ganze, zerbrochene und Grus. Für den Markt hat dies aber keine Bedeutung, da die ganzen Nester mit den Bruchstücken vermengt, nach dem Gewicht verkauft werden. Man sortirt aber auch nach drei Qualitäten: 1) weisse, 2) weniger weisse, 3) braune und schwarze. Totalertrag sämmtlicher Höhlen 1857: ganze Nester: 196,583 Stück, zerbrochene: 109,528, Grus: 1106 ℔, Totalertrag in Pfunden: 5354. Im Durchschnitt werden die Nester auf den öffentlichen Auktionen in Batavia 1. Qual. mit 6200 fl., die 2. mit 5000, die 3. mit 2800 fl. per Pikul von 125 ℔ bezahlt. Ueber den Stoff, aus dem die Nester bestehen, herrschten bis vor Kurzem sehr abweichende Vorstellungen. Erst Dr. Bernstein beschrieb nach wiederholten sorgfältigen Beobachtungen ihre Entstehung, sowie er auch der Gattung Collocalia Gr., die Bonaparte wieder zu den Schwalben gestellt hatte, in Folge genauer anatomischer Untersuchungen ihre richtige Stellung im System in der Familie der Cypseliden anwies und dadurch Gray's frühere Klassifikation, ohne sie zu kennen, bestätigte.

Nach Bernstein[90] kennt man von der Gattung Collocalia bis jetzt nur 4 Arten: C. esculenta Lath., G. nidifica Lath., beide auf Java einheimisch, C. troglodytes Gr. & Mitch., den Molukken und Philippinen und C. francica, allein der Insel Mauritius angehörend. Die Nester von C. esculenta, seit Jahrhunderten bekannt und oft beschrieben, haben im Allgemeinen die Form einer der Länge nach geviertelten Eischale, die mit einer Seite am Felsen klebt, welcher die Rückwand des Nestes bildet. Von beiden Enden gehen flügelartige Ausbreitungen aus, die mit ihrer flachen Basis am Gestein festsitzend, die Hauptstütze des Nestes bilden, das aus einer sehr dünnen, durchscheinenden, weissen oder bräunlichen Masse besteht, die am meisten Aehnlichkeit mit Hausenblase hat und wellige Querstreifen zeigt. C. nidifica, die auf Java wohl noch häufiger ist, als die andre Art, wohnt in weniger unzugänglichen Höhlen und baut ihre Nester, die den andern sehr ähnlich sehen, zum grossen Theil aus Pflanzenbestandtheilen, welche durch die leimartige Substanz an einander geklebt werden, während die Nester von C. esculenta ausschliesslich aus dieser Substanz bestehen. Einige hielten diesen Stoff für den verhärteten Saft eines Baumes, Calambone,[91] andere für Seetang, vom Vogel verzehrt und wieder ausgespieen; doch hat man in seinem Magen nie Spuren von Pflanzenstoff, sondern nur Insekten gefunden. Einen Kropf, in dem die Metamorphose vor sich gehen könnte, besitzt der Vogel nicht. Bernstein fand aber an ihm ungewöhnlich entwickelte Speicheldrüsen, besonders glandulae sublinguales, die zur Zeit des Nestbaues ausserordentlich anschwellen, dann wieder kleiner werden und später die gewöhnliche Grösse dieses Organs bei verwandten Vögeln nicht übertreffen. Sie sondern einen dicken, zähen Schleim ab, der sich in grosser Menge an der Oeffnung der Ausführungsgänge dieser Drüsen, vorn unter der Zunge, anhäuft. Die Masse hat, oberflächlich betrachtet, grosse Aehnlichkeit mit einer sehr dicken Lösung von Gummi Arabicum, trocknet schnell an der Luft und stimmt auch, unter dem Mikroskop betrachtet, vollständig mit der Substanz der Nester überein. Bernstein beobachtete mehreremale diese Vögel beim Nestbau. Sie fliegen wiederholt an die gewählte Stelle und drücken mit der Zungenspitze einen Tropfen des Speichels gegen die Felswand. Dies wiederholen sie zehn- bis zwanzigmal, ohne sich mehr als eine Elle weit vom Platz zu entfernen, sie müssen also das Material, das sich schnell wiedererzeugt, in grösserer oder geringerer Menge bei sich führen. So entsteht als Grundlage des Nestes eine hufeisenförmige Erhöhung, der Vogel klammert sich daran und vergrössert, indem er mit dem Schnabel hin- und herfährt und den Schleim am Rande aufsetzt, das Nest, wodurch auch die oben erwähnten Streifen entstehen. Alle diese Angaben beruhen nicht auf Vermuthungen, sondern sind die Ergebnisse von Dr. Bernstein's wiederholten, mit grosser Umsicht angestellten Beobachtungen.

Von Karang-bollong kehrte ich nach Tjelatjap zurück. Schon in Adiredjo sah ich grosse Vorbereitungen für den auf den folgenden Tag festgesetzten Empfang des neuen Residenten von Banjumas treffen. Es erhoben sich ganze Reihen von Ehrenpforten aus Bambus, und gegen Abend fanden sich die holländischen und inländischen Beamten mit ihrem zahlreichen Gefolge ein, um dem Residenten von hier aus das Geleit zu geben. Die Strasse nach Tjelatjap war mit Zügen von Lanzenträgern bedeckt, die zu einem Rompok (Tigerstechen) entboten waren. Am folgenden Morgen hatten sich die vornehmsten Beamten mit dem Residenten im Pendopo des Regenten zur Erledigung der amtlichen Geschäfte versammelt. Neben dem Residenten in einfacher Uniform sass der Tumongong (Regent) in vollem Schmuck, den Sarong in künstliche Falten gelegt, 2 Krise an der Seite, eine fast fusshohe cylindrische Mütze auf dem Kopf; daneben auf dem Boden kauernd, dem Range nach geordnet, die höheren inländischen Beamten; vor der Halle im Freien hockten mit ihrem Gefolge die Bedanas und Aeltesten der verschiedenen Dorfschaften, um die Vertheilung der ihre Gemeinden treffenden Steuern und Lasten mit den Regierungsbeamten zu vereinbaren, wie es alljährlich geschieht. Nachdem die Geschäfte abgemacht, hielt der Resident dem Tumongong eine kurze Ansprache, worauf dieser vor die Versammlung trat und sie anredete. Darauf begaben sich der Resident nebst dem Regenten, von fast allen in Tjelatjap anwesenden Europäern gefolgt, nach einem Pavillon, um einen Kampf zwischen Königstiger und Büffel mit anzusehen. Ein wohl 20' hoher cylindrischer Bambuskäfig enthielt einen bekränzten Büffel; auf ein gegebenes Zeichen wurde eine kleine Thür geöffnet, die zu einem daran stossenden, kleineren, den Tiger enthaltenden Käfig führte. Alles wartete mit Spannung, der Tiger erschien aber nicht. Erst nachdem er ziemlich lange durch brennende Fackeln gepeinigt worden, schlüpfte er aus dem kleinen in den grossen Käfig, zeigte aber durchaus keine Kampflust. Er lief einigemal ängstlich im Kreise herum, bis ihm der Büffel, der ihn anscheinend mit dem Gleichmuth eines Unbetheiligten betrachtet hatte, einen Stoss gab, worauf der Tiger vor Angst an den Stäben in die Höhe kletterte. Durch kochendes Wasser, Absud von Pfeffer und Lanzenstiche wurde er von dort vertrieben. Beide Thiere wurden unaufhörlich von den oben auf dem Käfig stehenden Leuten gereizt, bis der Tiger endlich einen Sprung that und sich fest in das rechte Ohr des Büffels einbiss, indem er seine Tatze zugleich in den Nacken seines Gegners tief einschlug. Der Büffel versuchte vergeblich, ihn abzuschütteln, heulte vor Schmerz und schleifte den Tiger mehrmals auf dem Boden rings herum. Endlich liess dieser los und erhielt ein paar so kräftige Stösse, dass er wie todt liegen blieb. Der Büffel beroch ihn; als aber der Tiger den Versuch machte, nach ihm zu schnappen, erhielt er einen solchen Stoss, dass er wieder alle Viere von sich streckte. Das Publikum war zwar noch lange nicht befriedigt und wendete Pfeffer- und Stinkbrühen, Lanzenstiche und brennende Fackeln an, um die erschöpften Thiere noch einmal an einander zu bringen; aber vergeblich; die kleine Thür wurde endlich wieder geöffnet, der Tiger durch Feuer zum Aufstehen genöthigt, schlüpfte behend in seinen Käfig zurück.

FEST IN TJILATJAP. JAVA.

Nachmittags um 5 Uhr fand auf dem Alun-alun, vor dem Hause des Regenten, ein Rompok statt. Der grosse viereckige Platz war mit mehreren Reihen von Lanzenträgern umgeben, es mochten ihrer wohl über 2000 sein. In der Mitte des Vierecks standen zwei kleine, mit Stroh überschüttete Käfige und ein dritter, höherer, in Form eines Daches. Die beiden ersten Käfige enthalten je einen Tiger. Ein dichter Kranz von Zuschauern umgiebt die Lanzenträger. Auf ein gegebenes Zeichen wird ein Käfig in Brand gesteckt, der Tiger will aber durchaus nicht erscheinen. Es ist dieselbe arme Bestie, die schon heut morgen vom Büffel so übel zugerichtet wurde; schon fürchtet man, dass er verbrannt oder erstickt sei, als er endlich mit dem Hintertheil zuerst zum Vorschein kommt. Kaum aber hat er sich umgesehen, so läuft er in den brennenden Käfig zurück, und es dauert abermals geraume Zeit, bis er zum zweitenmal heraustritt. Ohne sich vom Platz zu rühren, mustert er genau das Terrain und späht ängstlich nach einem Schlupfwinkel. Da er keinen Schritt thut, setzt sich das mit Bewaffneten angefüllte dachförmige Gestell in Bewegung, aus dessen Oeffnungen ihre langen Lanzen hervorragen. Sie zwingen endlich das Thier, sich zu bewegen. Da der Tiger fast immer gegen die Richtung des Windes läuft, so war die Windseite am stärksten bemannt worden. Diesmal aber wich er mit richtigem Takt von seiner Gewohnheit ab, stürzte sich plötzlich auf eine schwach bemannte Stelle in der Nähe unseres Pavillons, und machte einen verzweifelten Versuch, durchzubrechen. Kaum aber hatte er die Stelle erreicht, als er von zwanzig Lanzen durchbohrt zu Boden sank. Man steckte den zweiten Käfig in Brand. Das muthige Thier springt mit einem Satz heraus, stutzt, mustert seine Feinde, setzt sich in Lauf und versucht an der Windseite einen Durchbruch, dort zurückgedrängt, wiederholt er einige Schritte weiter denselben Versuch, wird aber sogleich durchbohrt, indem alle Nahestehenden, unfähig, ihre Leidenschaft zu zügeln, ihm ihre Lanzen in den Leib stossen. Der Regent bot mir die Tiger an, da aber die Felle zerfetzt waren, und ich deren bereits fünf besass, so begnügte ich mich damit, die Eingeweidewürmer meiner Sammlung einzuverleiben und liess mir einige Tigerkoteletten braten, die gegen Erwarten gut, fast wie Rindfleisch schmeckten, was die übrigen Gäste nicht glauben wollten, die vor dem Fleisch einen gewissen Ekel empfanden. Der Resident bestätigte aber mein Urtheil. Er hatte früher in Banjuwangi, wo Rindfleisch nur selten vorkam, den Rücken eines jungen Tigers in Form von Rinderbraten bereiten und einige in der Provinz ansässige Pflanzer zum Diner einladen lassen. Das Fleisch schmeckte ihnen vorzüglich, und sie entdeckten den Verrath erst, als sie den Rest des Thieres in der Speisekammer hängen sahen.

Nachdem ich meine naturwissenschaftlichen und ethnographischen Sammlungen, die auf der Reise so angewachsen waren, dass sie fast den ganzen Platz im Wagen und einen auf dem Verdeck eingerichteten Raum einnahmen, wohl verpackt dem Assistent-Residenten übergeben, der sie pünktlich, wie er versprochen hatte, mit dem ersten Schiffe an unsere Museen absandte, verliess ich Tjelatjap und begab mich nach Banjumas, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, wo ich einige Tage im Hause des Residenten zubrachte. Neben der sehr geräumigen „Residenz” lag ein zweites Haus mit breiter Veranda, eine ganze Reihe Fremdenzimmer enthaltend, in welchen die fünf oder sechs gleichzeitig anwesenden Gäste so unabhängig und behaglich, wie in einem guten Hotel wohnten.

In Adjibarang, einem SW. vom Slamat gelegenen Dorfe, traf ich eine Abtheilung Topographen (Mestizen) unter Leitung eines holländischen Hauptmanns, und war erstaunt über ihre Leistungen. Die in aequidistanten Horizontalen aufgenommenen Messtischblätter eines reich bewässerten, verwickelten Hügelterrains konnten sowohl in Bezug auf Genauigkeit als auf schöne klare, reliefartige Darstellung den besten europäischen an die Seite gestellt werden. Der Maasstab war 1: 10,000. Seit 1848 besteht in Gombong eine Schule für Europäer und Mischlinge, zur Heranbildung von Unteroffizieren; die besseren Schüler werden zu Topographen ausgebildet. Ganz in der Nähe von Adjibarang ist Batubala, eine wenige Fuss breite, über hundert Fuss lange, tiefe Spalte, nahe dem Rande einer gegen 200' hohen, senkrechten Lavawand, in welche früher die Sultane von Jokjokarta ihnen unbequeme Personen ohne alle Form von Prozess mit auf den Rücken gebundenen Händen werfen und elend verschmachten liessen. Von Adjibarang bis Purwolingo, um den SO.-Fuss des Slamat herum, breitet sich zu beiden Seiten reiches Kulturland aus, ungemein ergiebig durch fruchtbaren Boden, reichliche Bewässerung und den Fleiss einer dichten Bevölkerung. Während aber in den meisten Ländern die fruchtbarsten Auen sehr einförmig sind, und nur mittelbar durch die Betrachtungen über ihren Nutzen erfreuen, gehören die Sawas in diesen malerischen Berglandschaften zu den schönsten Bildern, die man sehen kann. Jeder Hügel ist fast bis zum Gipfel von Terrassen umgeben, die seinen Umrissen folgen und diesen Denkmälern menschlichen Fleisses die Gestalt gegliederter Baudenkmäler geben, während tausend kleine Kaskaden die starre Form beleben.

In Purwolingo erwartete mich der Assistent-Resident. Wir legten die erste Strecke im Wagen zurück, ritten dann bis Bobotsári und am folgenden Tage nach Priatin. Nicht weit von der Strasse bricht die Quelle des Kali-arus mit solcher Wasserfülle aus horizontalen Lavabänken hervor, dass ein schnell fliessender, 5' breiter Bach daraus entsteht. Aus einigen Löchern sprudelte das Wasser 1/2 Fuss hoch.