„Ja, ich komme,“ sagte er nickend. „Hast du’s so eilig, Dörthe? Wirst schon noch frühe genug im Kruge sein; bleib noch ein Huschchen!“

„Aber nicht lange,“ antwortete Dörthe. Doch sie trat mit den beiden in das Stübchen, das vom Glanze des Sonnenrots völlig durchstrahlt zu sein schien.

Pauline bereitete das Abendbrot, während sich Dörthe, die Hände auf die Hüften gestemmt, vor ihren Vater stellte.

„Wie fühlst du dich denn?“ fragte sie.

Er winkte mit der Hand.

„So gesund wie früher, Dörthe, verlaß dich drauf! ’s ist ’ne Narretei vom Doktor, daß er mir noch immer das Rauchen verbieten tut. Das ist das einzigste, was mir noch fehlt.“

„Solange du noch hustest, darfst du’s nicht,“ erklärte Dörthe. „Vater, ich riech’s, ich rieche gleich, wenn du geraucht hast. Du mußt doch parieren. Der Doktor kostet Geld, und wenn du nicht tust, was er befiehlt, ist das schöne Geld reinweg zum Fenster hinausgeworfen.“

Sie sagte das sehr ernst. Klempt nickte grämlich.

„Na, ja doch,“ sagte er. „Es dauert alles so lange. Und dabei hab’ ich mehr zu tun, als mir lieb ist!“

„So nimm dir doch noch ’nen Gesellen, Vater! Ich hab’ dir’s schon ein paarmal gesagt!“