„Ach was, daß er bloß ’rumlungert! Was tut denn so ’n Junge! Bis jetzt bin ich alleine fertig geworden und werd’s auch noch länger werden! Kotzschock, ich bin doch erst sechzig! ... Es war wohl Besuch auf dem Baronshof?“
„Ja, die von drüben. Die Söhne auch ...“ Dörthe schnitt eine Grimasse und lachte schelmisch. „Paß einmal auf, unser Fräulein heiratet den ältesten! Da soll’s hinaus!“
„Da käm’ wieder mal Geld ins Haus! Die drüben messen’s nach Scheffeln. Aber ob der Baron will?“
„Warum denn nicht?“
„Na, er ist doch so stolz!“
„Ist er nicht,“ erklärte Dörthe kopfschüttelnd. „Und dann macht das Fräulein doch, was sie will. Aber ich will nichts gesagt haben. Die Hanne meint auch, das würde was werden.“
„Was sagt denn August?“
„Den hab’ ich gefragt. Da ist er mir aber grob gekommen. Der ist grob wie Bohnenstroh, Vater. Zum Baron geradeso wie zu uns, und dem scheint’s noch zu gefallen.“
„Hast du ihm meine Rechnung gegeben?“
„Nee, Vater, das eilt ja nicht so. Sie ist ziemlich hoch, da wart’ ich lieber bis zum Ersten und geb’ sie dem Fräulein. Am Ersten kriegt der Alte seine Pension und Zinsen und so was. Da wart’ ich lieber.“