„Wart ruhig,“ stimmte der Stellmacher zu. „Die gehn mir nicht durch. Sind sie denn immer noch gut zu dir?“
„Ja, sehr! Das Fräulein besonders – na, die ist ja immer gut! Den Alten kriegt man kaum zu Gesicht. Er hat’s wieder so schlimm in den Füßen, sagt August. Aber nu geh’ ich, Vater! Ich muß doch hören, was es im Kruge gibt.“
„Verzähl’s mir morgen! Adjö, Dörthe! ... Du, Dörthe, und bedenk’s dir mit Möllers Fritze ...“
Sie gab ihm einen herzhaften Kuß auf den Mund, so daß er den Satz nicht beenden konnte, und sprang aus dem Zimmer, der Tante beinahe in die Arme, die ihr im Hausflur mit einer Schüssel voll weißen Käses und der Leinölflasche entgegenkam.
„Herrjeses,“ sagte Pauline, „so sieh dich doch vor! Hast du letzte Nacht was geträumt?“
Dörthe nickte.
Die Tante wurde wißbegierig.
„Von was denn?“
Dörthe tippte auf die Flasche.
„Von Leinöl?“ fragte die Tante verwundert.