Dörthe nickte wieder und tippte auf die Käseschüssel.

Die Augen Paulinens wurden immer größer.

„I – auch von Quark?“

Dörthe machte mit der Hand eine wirbelnde Bewegung in der Luft.

„Ach so,“ sagte die Tante, „zusammengerührt – Leinöl und Quark ...“

Nun wies Dörthe auf die Lampe, die auf der Futterkiste in der Ecke stand.

„Bei Licht?“ fragte die Tante.

Dörthe tippte an das Bassin.

„Was?“ rief Pauline. „Mit Petroleum? Leinöl und Quark und Petroleum? Wo soll ich denn das im Traumbuche finden! I – du willst mich wohl bloß zum Narren haben?! Dörthe, hör mal, Dörthe, du machst dich immer lustig über mich, aber ich will dir was sagen: ich habe vor ein paar Tagen von einem Gewitter geträumt, und es hätte eingeschlagen. Das gibt Unfrieden im Hause. Sieh dich vor mit dem Fritze. Ich rede sonst nicht davon ...“

Das hatte die Dörthe nun so oft gehört, daß sie ärgerlich wurde.