Jetzt richtete Hedda sich verwundert auf. Sie schob die weiße gestrickte Kapuze, die sie bei winterlichen Fahrten über Land zu tragen pflegte, etwas weiter aus der Stirn und schaute den Alten mit ernsten Augen an.
„Meinetwegen?“ fragte sie. „Was heißt das, Papa?“
Hellstern haschte nach der rechten Hand Heddas.
„Kuschle dich mal ein bißchen enger an mich heran, Kind,“ entgegnete er. „So – und nun lege den Dickkopf an meine Schulter – so – und gib mir auch noch das andre Pfötchen.... Sage mal, warum klopft denn dein Herz so stark?“
„O, es klopft nicht stärker wie sonst!“
„Doch – ich spüre es. August soll dir meine Baldriantropfen bringen.“
„Schön. Also, was wollte der Kommerzienrat?“
Hellstern drückte die Hände Heddas fest.
„Er wollte dich für seinen Jungen, den Gunther, haben.“
Es fuhr wie ein elektrischer Strom durch die Glieder Heddas.