Und doch. Und doch... Die Heide blüht. Und dies göttliche Geschehen bringt auch mir den Frieden in mein gequältes, ruheloses Innere.

Von Lisette weiß ich, daß sie in einem Sanatorium Aufnahme fand.

Heute mittag lag ich in der Heide und las meinen Jean Paul.

Das Urgesunde in seinen Werken ist wesensverwandt mit meiner Heide.

Als ich tief untertauchte in das rote Blühen, war mir Wunsiedel und das ferne Fichtelgebirge fast persönlich nahe. Und damals in der Luisenburg dachte ich an die Steingräber der Lüneburger Heide und an den Urwald von Unterlüß. —

Heute war ich abgespannt von einer langen Konferenz. Desgleichen müde vom Umherlaufen in der Stadt.

Für ein tüchtiges, arbeitsames Mädchen, das einmal eine prächtige Lehrerin abgeben wird, möchte ich ein Stipendium haben. Aber ich arbeite mit zu viel Widerständen im Kollegium.

Ebenso schlug man mir’s von Stadt wegen ab.

Es blieb mir ein ekler Nachgeschmack auf der Zunge.

So, — als hätte das Mädel und die brave Witwe, ihre Mutter, wohl das Stipendium erhalten, wenn nicht Erne Sörensen der Fürsprecher gewesen wäre....