„O Herr Direktor! Nicht ungehalten sein! Der Herr Baron — — hat — eine wunderliche Abneigung gegen alle Lehrer, mein Gott...“
Sie haschte nach meinen Händen.
„Aber gnädige Frau...“
Da wehrte sie hastig ab.
„Fräulein von Schlieden,“ stellte sie sich vor. „Ich war die Erzieherin von Sörines verstorbener Mutter und sollte auch das Kind unterrichten. Aber ich bin alt, und Sörine soll unter Jugend groß werden. Ach, Herr Direktor, Staub ist so etwas Schreckliches. Nicht wahr, Sie werden die Birkholzer Kinder, und besonders unsere Sörine, vor Staub bewahren?“
Rührend bittend, hilflos sahen ihre guten Augen mich an. Eine seltsame Situation.
„Könnt ich Sie doch öfters einmal sprechen: Möchte Ihnen so innig das Kind ans Herz legen. Es hat mir von Ihnen erzählt...“
Ich drückte dem grauen Spinnwebchen die Hand.
„Gnädiges Fräulein und Kollegin, ich freue mich, wenn Sie Ihr Weg zu mir führt. Vielleicht treffe ich Sie auch einmal auf einem unserer Elternabende, da können wir...“