Er nahm die schmale Gestalt an der Tür näher aufs Korn und war dann mit drei Schritten bei ihr: „Sörine von Heidekamp — — bist du krank?“
Keine Antwort.
Zwei verstörte Augen sahen an ihm vorbei, und eine eiskalte Hand lag willenlos in der seinen.
„So sprich doch, Kind. Hat man dir etwas getan?“
Keine Antwort.
„Bist du aus dem Unterricht gelaufen?“
Sie nickte unmerklich.
„Und was willst du nun hier?“
Sörine sah ihn nicht an. Nur ihre Lippen bewegten sich. Er beugte sich zu ihr herunter. Da hörte er sie ganz leise sprechen: „Nur hier bleiben möchte ich, — bis — bis — unser Wagen kommt...“