Das Wasser spielte Ball mit den alten Möbeln. Kurze Zeit würde es dauern und die Wände wurden eingedrückt. Wie lange sich dann wohl das Haus auf den Grundpfählen halten würde? Christ Kyrie!!!

»Wollen wir nicht doch am Ende die Akke wecken?« fragte Maren.

»Laß sie schlafen«, entgegnete Edlef. »Du hörtest ja ihren Wunsch.«

»Sie ist ’n tapfere Frau«, schob Ohm Rickert dazwischen. »Gearbeitet hat sie wie ein Pferd, und nun legt sie sich geruhig zum Sterben hin, wie wenn nix wär.«

Akkes Kind fing an zu weinen.

Maren wickelte aus wollenen Tüchern die mitgebrachte warme Milchflasche und betreute das kleine Wesen.

Jetzt prasselte drunten irgendeine Mauer zusammen, und das Wasser umflutete das Haus. Durch die Luft kam es wie wimmernde Klagelaute, jemand läutete die Glocken auf der Kirchwarf.

»Jesus,« schrie da Akke, »was ist das? Was soll das? Wird es denn Ernst?« Sie rieb die Augen. Und sie kauerte plötzlich neben Edlef und schüttelte ihn.

»Seid ihr denn auch Menschen? Wollt ihr klaglos versaufen wie die Katzen?«

Edlef und Maren sahen bestürzt in Akkes verstörtes Gesicht.