»Peder, – hör zu! Neulich, da tatst du mir bannig leid, wie du so wehleidig und ganz durchhin herumliefst, – – – und nun, mein ich, heute müßtest du mir noch viel mehr leid tun – – –«
»Willst du mir denn die Akke nicht geben?«
»Ja grade, mein Peder, weil ich zurücktrete …«
Sie gingen wieder vorwärts und Peder dachte, der Edlef sei ’n büschen durchgedreht, weil die schöne Akke ihn nicht mehr wolle.
Vor der Hauswarf trennten sie sich.
»Wie ist’s denn nun?« fragte Peder Claußen zaghaft.
Edlef war schon wieder im Schreiten. »Wart’ noch ein paar Tage«, rief er zurück. »Vielleicht hast du Glück und sie nimmt den Hamburger.«
»Tühnkram«, sagte Peder, und schritt zu seinem Hause.
Im Mutterhof auf der Großwarf schien schon alles Leben verstummt. Edlef tappte sich nach seiner Stube. Aus dem »Altenteil« nebenan schimmerte mattes Licht. Da drehte er sich noch einmal herum und klinkte dort die Tür auf. Hier wohnte die verwitwete Schwester seines verstorbenen Vaters. Mit der Einsamen war er gut Freund. Und der Schlaf würde ihn heute meiden. –
»Guten Abend, Tante Frauke.«